Weight Watchers – Alles nur Kommerz?
Um dem Wunschgewicht näher zu rücken, kann man die verschiedensten Wege einschlagen, einer davon ist es den Weight Watchers beizutreten. Ähnlich wie bei Tupper-Parties kann man ganz in der Nähe einem “Treffen” beitreten und sich tolle Tipps von einer “Weight Watchers”-Leiterin anhören. Von vielen begeisterten Mitgliedern hört man, dass es ein toller Weg sei, um Gewicht zu reduzieren und auch dauerhaft durchzuhalten. Doch wie bei vielen tollen Diät-Patenten ist auch das System der Weight Watchers nicht unbedingt der einzig perfekte Weg, um Gewicht zu verlieren. Im Gegenteil, das Konzept ist mittlerweile so stark kommerzialisiert, dass man sich guten Gewissen fragen kann wer mehr abnimmt: der Geldbeutel oder die Kilos auf den Rippen?
Ähnlich dem Tupperware-Prinzip gibt es eine sog. “Leiterin”, evtl. ist auch der ein oder andere “Leiter” dabei, aber aus Marketingsicht ist die “Leiterin” bei der relevanten Zielgruppe wohl etwas erfolgreicher. Ist man vom gewöhnlichen WeightWatchers Kunden zur Leiterin aufgestiegen, kann man “wahnsinnig stolz” sein, denn nun kann man auch selbst ein Stück vom fetten Kuchen abhaben, der mit dem Konzept verdient wird.
“Frisch verliebt ins neue Ich”, mit gängigen Schlagwörtern, die wohl fast jeder Diätgeplagte schon mal gehört hat, wirbt man auf dem öffentlichen Internetauftritt um die Gunst neuer Mitglieder. So ließt sich zu Haufe von Sport, Bewegung, Walken, Genuss und Sattwerden. Eben jene schöne Dinge, die wie Balsam für die gestressten, übergewichtigen Neulinge sein sollen.
„Wenn doch der Heißhunger auf Süßes ruft, dann esse ich eine große Portion Schokoladenmousse.” Doch das trainiert sie sich bei einer Runde Joggen schnell wieder ab.
Dummerweise gehen solche Werbetexte leider etwas an der Realität vorbei, genausowenig wie man sagen kann: “Ich habe heute Mittag Schokolade gegessen, jetzt esse ich halt heute Abend nichts mehr”, kann man als Lösung der Probleme eine Runde Joggen für eine Portion Schokoladenmousse gleichsetzen.
Alte Dinge neu verpackt: FlexPoints
Behalten Sie den Überblick – alles, was Sie essen und trinken hat einen POINTS Wert.
Bereiten Sie sich zusätzliches Vergnügen: Bewegung bringt einen POINTS Bonus.
Das Essen aus Energie besteht ist nicht neu, das Kohlenhydrate, Fett und Proteine jeweils anders im Körper verarbeitet werden auch nicht. Das Ganze als “Points” zusammen zu mischen, mag das komplexe Stoffwechselsystem des Körpers zwar etwas vereinfach darstellen, ganz so einfach ist es jedoch nicht!
Und dass man mit Bewegung Enerie, verzeihung “Points”, verbraucht, ist wohl auch nichts revolutionär Neues mehr.
Freuen Sie sich: es gibt Pasta bis Sie satt sind!
Auch eine recht strittige Aussage, denn Pasta verursacht je nach verwendetem Getreide eine hohe Insulin-Reaktion im Körper. Ein hoher Insulinspiegel begünstigt die Einlagerung von neuem Fett. Wobei große Mengen Pasta auch in Fett umgewandelt werden können, obwohl sie eigentlich nur aus Kohlenhydraten bestehen! Körperfett kann eben nicht nur aus Nahrungsfett gebildet werden, was leider viele Leute immer noch nicht wissen. Aber genau hier fehlt es auch den Werbetexten der Weight Watchers an der nötigen Klarheit, leider!
Abnehmen kann man getrost ohne kostenpflichtige Treffen und völlig überteuerten “Weight Watchers”-Diät-Produkten, die seit neustem in den Kühlregalen der Supermärkte zu finden sind. Energietechnisch schenken sich diese Produkte, im Vergleich zu anderen nicht viel, preistechnisch jedoch enorm!
Mit Diätprodukten lässt sich eben viel Geld verdienen, es lebe der Kommerz!
Mehr zum Thema Ernährung, Diät und Abnehmen kann man im Buch zum Blog
«Tschüss Diät - Abnehmen geht anders» nachlesen oder es mit diesem erfolgreichen Geheimtipp versuchen:




am 14. September 2007 um 11:36 pm Uhr
Hallo Tobias,
nimm es mir nicht übel, aber mich beschleicht nach der Lektüre des Artikels das Gefühl, dass Deine sämtlichen Erfahrungen mit Weight Watchers auf Hörensagen und der Lektüre anderer “Artikel” im Internet beruhen.
Du schreibst “Doch wie bei vielen tollen Diät-Patenten ist auch das System der WeightWatchers nicht unbedingt der einzig perfekte Weg, um Gewicht zu verlieren.” Die Behauptung, das WW der einzige Weg wäre, stellen ja nicht einmal, die Marketing-Strategen von WW auf, geschweige denn, dass es der perfekte Weg ist. Es ist aber im Gegensatz zu vielen “Wundermitteln” und “Hollywood-Diäten” ein Weg, der nachgewiesenermaßen vielen Menschen hilft abzunehmen, ihre Ernährung dauerhaft umzustellen und so das Wunschgewicht zu halten – alleine in meinem Verwandten- / Freundeskreis zähle ich rund zehn Personen, die entweder jeweils über 20 Kilo abgenommen haben und seitdem ihr Gewicht halten oder, die gerade dabei sind (unter anderem ich selbst als “passiver WW” = meine Frau geht zu den Treffen, ich mache so mit).
Aus diesem Grund finde ich auch den folgenden Satz in erster Linie polemisch, in der Sache aber völlig unzutreffend. “Ist man vom gewöhnlichen WeightWatchers Kunden zur Leiterin aufgestiegen, kann man “wahnsinnig stolz” sein, denn nun kann man auch selbst ein Stück vom fetten Kuchen abhaben, der mit dem Konzept verdient wird.” Keine der mir bekannten Weight Watcherinnen träumt von einer Karriere als Leiterin, wohl aber sind alle – zu Recht – stolz auf die abgelegten Kilos. Dass die Leiterinnen sich aus ehemaligen Weight Watcherinnen rekrutieren ist für mich als Mensch der Werbung nachvollziehbar. Denn wer ist glaubwürdiger und überzeugender, als jemand, der mit dem Konzept Erfolg hatte und voll dahinter steht?
Thema Schokoladenmousse: Man kann Weight Watchers und die dazu gehörigen Produkte gerne kritisieren, aber dann sollte man auch sorgfältig recherchieren. Viele WW-Produkte, da gebe ich Ihnen Recht, sind so unnötig wie ein Kropf, da sie ihren preislichen Mehrwert lediglich aus den aufgedruckten Punkten beziehen, teilweise aber sogar “schwerer” wiegen als andere “Light”-Produkte. Unter diesen WW-Produkten gibt es jedoch auch ein “Schokoladenmousse”, das im fertigen Zustand 1,5 Points pro Portion ergibt (zum Vergleich: 150 g Pudding á 96 kcal und 0,1 % Fett sind 1,5 Points). Insofern ist die aufgestellte Behauptung per se nicht falsch. Darüber hinaus geht es ja – zumindest nach meinem Verständnis – nicht darum, irgendwelche Gleichungen aufzustellen, sondern den Menschen die Angst vor dem Abnehmen, die Angst vor dem Verzicht zu nehmen, indem man Ihnen sagt “Schau, du kannst auch mal Schokoladenmousse essen, das gleichst Du dann halt anders wieder aus!” So und nicht anders machen es doch auch die vielen Menschen, die schlank sind und schlank bleiben. HIer sündigen sie, dort sparen sie wieder ein oder trainieren ab.
“Das Ganze als “Points” zusammen zu mischen, mag das komplexe Stoffwechselsystem des Körpers zwar etwas vereinfach darstellen, ganz so einfach ist es jedoch nicht! Tobias, die Teilnehmer an Weight Watcher Treffen sind (zumeist) berufstätige Menschen quer durch die Bevölkerungsschichten – KEINE Ernährungswissenschaftler. Diese Menschen wollen gesund abnehmen ohne Oekotrophologie zu studieren. Insofern macht ein simplifiziertes System, das zumindest die großen Zusammenhänge klar macht und den Menschen Orientierung gibt, durchaus Sinn. Sie selbst fahren doch sicher auch Auto, aber wissen Sie en detail wie die Zündelektronik Ihres Wagens funktioniert?
Und dass man mit Bewegung Energie, Verzeihung “Points”, verbraucht, ist wohl auch nichts revolutionär Neues mehr. Natürlich ist das nichts Neues. Aber viele Übergewichtige haben genau dafür das Gefühl verloren. Letztlich geht es mit diesen “Bonus-Points” darum, dass die Teilnehmer(innen) anfangen sich zu bewegen, merken, dass Sport und Bewegung Spass machen kann und sie so die regelmäßige Bewegung in Ihren Tages- oder Wochenablauf einbauen. In der Endabrechnung werden dann nämlich längst nicht alle “Bonus-Points” verfressen – schon alleine deshalb, weil WW die Zahl der verbrauchbaren Bonus-Points auf maximal 12 pro Woche einschränkt. Jede “mehr” geleistete Bewegung schmilzt Gewicht ab.
“Pasta bis sie satt sind!” Wieder schlecht recherchiert, tut mir leid. “Pasta satt” ist ein Slogan, der nichts anderes bedeutet, dass eine Portion Pasta bis zum Eintreten des Sättigungsgefühls mit 4 Points (Vollkornnudeln mit drei Points) veranschlagt wird – ohne Soße wohlgemerkt!
Dass WW, die ja wie sie durchaus richtig festgestellt haben, ein Wirtschaftsunternehmen sind, ihr Konzept nicht in aller Klarheit in einer Werbeanzeige veröffentlichen, dürfte jedem Menschen einleuchten. Schließlich verdienen die ihr Geld damit. WW ist ein Dienstleistungsunternehmen, dessen Service die Abnehmberatung, ein (für viele funktionierendes) Konzept anbietet und die bepunkteten Lebensmittel einschließt. Keiner wird aber gezwungen, diese zu kaufen. Im Gegenteil – WW bietet die Formel zur Berechnung der Points seinen Mitgliedern an, so dass jeder aus den auf den Lebensmittelpackungen aufgedruckten Nährwerten die Points errechnen kann.
Und noch ein letzter Punkt – vor allem im Auftrag meiner Frau, die Tupperpartys hasst, aber liebend gerne zu den Treffen geht. Genau der Vergleich zeigt, dass Sie in der Tat noch keinem Treffen beigewohnt haben. Denn diese “Tupperpartys”, wie Sie es nennen, geben den Teilnehmer(inne)n das, was viele in der Familie oder im Freundeskreis nicht bekommen: Verständnis, die Möglichkeit Probleme zu diskutieren, auch mal Rezepte auszutauschen und am allerwichtigsten: MOTIVATION. Motivation ist der Kernpunkt der Treffen. Wer in seinem Bemühen bestätigt wird, macht umso leichter weiter.
Jetzt ist mein Kommentar vermutlich länger geworden als der Artikel – aber das sollte Ihnen zu denken geben, wie wenig Sie sich mit dem Konzept WW auseinandergesetzt haben. Ich selbst bin wie schon erwähnt passiv dabei, kein fanatischer Weight Watcher, der auch mal seine eigenen Regeln macht. Dennoch sehe ich die Vorteile des Systems, das vielen hilft. Und wenn ich die 39 Euro monatlich für die Treffen gegen das setze, was andere für tolle Mittelchen oder anderen Geld fressenden Methoden verpulvern, finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Ernährungsberatung, Ernährungsumstellung und Abnahme eigentlich recht fair.
Das System ist bei weitem kein Allheilmittel und für alle geeignet – ich kenne auch einige Leute, die WW ausprobiert haben, denen das System nicht lag und die es auf eigene Faust probieren wollten. Aber ein Seitenhieb auf diese Personen sei mir gestattet: Abgenommen hat von denen bisher keiner. Es ist im Alltagsleben, das von Beruf und Sozialleben bestimmt ist, eben nicht so einfach, das komplexe System Ernährung zu durchschauen (genauso wie das komplexe System WW offenbar auf den ersten Blick schwer zu durchschauen ist). Da ist es doch nicht verwerflich, wenn sich Menschen einer Richtlinie bedienen, die sie zum Ziel führt.
Mit besten Grüßen
Tom
P.S.: “Pecunia non olet”, wussten schon die Römer. Und die paar Cent aus der WW-Werbung via Google Adsense stinken auch nicht, oder?
am 17. September 2007 um 9:36 am Uhr
Hallo Tom,
meine Erfahrungen beruhen auf Informationen aus dem Internet, Werbebroschüren und Diskussionen mit Weight-Watchers-Teilnehmern. Ich selbst habe noch keinem Treffen beigewohnt, da liegst du völlig richtig. Allerdings wohl, weil ich es, zumindest für mich, als überflüssige Instutition sehe. Für Andere mögen die WW wohl sicher einer Anlaufstelle sein um ihre Probleme zu disskutieren und Lösungen zu suchen.
Sicher träumt auch keiner von einer “Karriere” als Leiterin wenn er anfängt, aber das “Leiterin”-Konzept an sich, ist sehr auf Kundengewinnung ausgelegt. Denn so bildet sich ein immenses Netzwerk aus Bekannten, die von Bekannten dazu überredet werden den WW beizutreten. Wieviele der Teilnehmer dann allerdings einen langjaährigen Erfolg verbuchen können ist mir jedoch schleierhaft, gibt es hierzu unabhängige Studien bzw. Statistiken die den Erfolg belegen?
Die meisten Leute haben in der Tat den Bezug zum richtigen Esseverhalten, bzw. dem richtigen Maß verloren. Sicher kann man mit Points eine Hilfestellung geben. Allerdings sind die Points eben ein Indikator, der sich bei falsch interpretierter Anwendung negativ auf den Stoffwechsel auswirken kann. So werden fettige Nahrungsmittel mit vielen Points abgestraft, die Leute nehmen Fett zunehmend als “böse” wahr und so verbreitert sich der Irrglaube, Übergewicht beruhe zu einem Großteil nur aus dem Nahrungsfett.
Das “Schokoladenmousse” ist ebenso ein gutes Beispiel, es hat zwar wenig Points, da wenig Fett, aber mit den von 96 kcal minimal weniger Kalorien als ein normaler 3% Fett Joghurt. Zucker bzw. Sirup aus industriell gewonnener Stärke wird aber auch in dem Schoko-Mousse drin sein und der wirkt viel mehr auf den Stoffwechsel ein, als der 3% Fettanteil im normalen Produkt. Der Hauptkritikpunkt am Points-System ist aus meiner Sicht, dass man den Leuten ein falsches Gefühl für richtige Ernährung vermittelt: Isst man die negativen Dinge und hat man seine Points aufgebraucht, dann fangen die Leute an, andere wichtige Dinge wegzulassen, um die Werte einzuhalten. Es hilft aber nicht ein Croissant und eine Curry-Wurst zu essen und den Rest des Tages dann aufs Essen zu verzichten, nur weil mein “gesündigt” hat. Das bringt nur den Stoffwechsel durcheinander.
Würden die WW von ihrem Points-System wegkommen, gesunde und frische Lebensmittel empfehlen und den Leuten die Angst vor “bösem” Essen nehmen, indem man fundiert aufklärt was die verschiedenen Lebensmittel bedeuten, fände ich das Konzept mit den Treffen gar nicht mal so schlecht. Für mich sind die Punkte “Gesunde Ernährung” und “Fertigprodukte” ein Widerspruch. Ein Hauptgrund für Übergewicht sind künstliche Aromen, Geschmacksverstärker und Süßstoffe, wie es auch schon Horst Klier in seinem Buch Leben-ohne-Diät beschrieben hat. Auch die Tatsache, dass man damit Geld verdient ist für mich nicht negativ, ich will ja mit meiner Aktivität auch was verdienen. Es ist aber immer die Frage, wie man auf “Kundenfang” geht, um den Gewinn zu maximieren?
Zum Umfang des Artikels noch eine Anmerkung: Es kommt nicht auf die Länge an, die Technik machts.
Spass beiseite, zu lange Artikel erschlagen den Blog-Leser, daher disskutiere ich Themen lieber weiter, als alles in einem Mega-Artikel zu erschlagen.
Beste Grüße,
Tobias
am 18. September 2007 um 4:27 pm Uhr
Hallo Tobias,
)oder wir können auch hier selbst entscheiden, wohin unser Geld fließt. Meiner Meinung nach gibt es andere Methoden, über die man sich mehr ärgern kann als über “Weight Watchers” wenigstens aus meiner Sicht als Ernährungsberaterin.
auch ich kann mich deinen Ausführungen nicht ganz anschließen. Mir ist es immer wichtig, dass Menschen, die abnehmen möchten, den für sie richtigen Weg finden und ich habe viele kennen gelernt, die mit dem Prinzip gut abgenommen haben. Und was gibt es einfacheres, als sich nur mit “Points” beschäftigen zu müssen, als Fett- oder Kohlenhydratkalorien zu zählen. Ich finde das Prinzip nicht schlecht und wenn jemand sein Geld dafür ausgeben möchte ist das für mich in Ordnung.
Dass dann mit dem Begriff “Weight Watchers” auch noch Lebensmittel vermarktet werden, finde ich auch nicht so prickelnd, aber wir sind mündige Kunden (nehme ich wenigstens an
Susanne
am 21. September 2007 um 1:22 am Uhr
Siehst Du Tobias, das ist genau, was ich mit mangelnder Recherche und fehlender Kenntnis des Systems meine.
>>> Der Hauptkritikpunkt am Points-System ist aus meiner Sicht, dass man den Leuten ein falsches Gefühl für richtige Ernährung vermittelt: Isst man die negativen Dinge und hat man seine Points aufgebraucht, dann fangen die Leute an, andere wichtige Dinge wegzulassen, um die Werte einzuhalten.>>Würden die WW von ihrem Points-System wegkommen, gesunde und frische Lebensmittel empfehlen und den Leuten die Angst vor “bösem” Essen nehmen, indem man fundiert aufklärt was die verschiedenen Lebensmittel bedeuten, fände ich das Konzept mit den Treffen gar nicht mal so schlecht.
am 21. September 2007 um 1:23 am Uhr
Siehst Du Tobias, das ist genau, was ich mit mangelnder Recherche und fehlender Kenntnis des Systems meine.
Zitat: Der Hauptkritikpunkt am Points-System ist aus meiner Sicht, dass man den Leuten ein falsches Gefühl für richtige Ernährung vermittelt: Isst man die negativen Dinge und hat man seine Points aufgebraucht, dann fangen die Leute an, andere wichtige Dinge wegzulassen, um die Werte einzuhalten.
Zitat II: Würden die WW von ihrem Points-System wegkommen, gesunde und frische Lebensmittel empfehlen und den Leuten die Angst vor “bösem” Essen nehmen, indem man fundiert aufklärt was die verschiedenen Lebensmittel bedeuten, fände ich das Konzept mit den Treffen gar nicht mal so schlecht.
Die Points sind die “Krücke” mit der man als Abnehmender sich durch die schwere Aufgabe hangelt, die einem Orientierung anstelle des verloren gegangenen Gefühls geben. Daneben gibt es die Treffen, in denen die Ernährung der Teilnehmer umgestellt wird – nämlich genau in der Art und Weise wie von Dir gefordert. Fette werden nicht als “Pfui” bezeichnet sondern als gesund – es kommt nur auf die Wahl des Fetts und die Menge an.
Das was Weight Watchers als Ernährung propagiert orientiert sich zum großen Teil an den Empfehlungen der DGE. Es werden gesunde Lebensmittel u.a. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte empfohlen. Es wird auch nicht wirklich Werbung für die Supermarkt Produkte gemacht. Lediglich ein paar Produkte,die nicht im Supermarkt erhältlich sind gibt es in den Treffen – aber die muss man ja nicht kaufen.
Dass irgendetwas als “Böse” erklärt wird, habe ich noch nie gehört, weder von meiner Frau, noch von irgendeiner anderen mit bekannten Teilnehmerin. Im Gegenteil – es wird Wert darauf gelegt, dass man das Points-System eben auch dazu nutzen soll, all das zu essen, worauf man Lust hat – nur eben in verantwortlichen Maßen.
Gruß Tom
am 21. September 2007 um 10:33 am Uhr
Hallo Tom,
ich glaube wir reden ein wenig aneinander vorbei. Ich wollte ja nicht sagen, dass man in den Treffen Fett generell als “böse” bezeichnet, die Tipps in den Treffen sind wohl noch das Beste am ganzen System! Für mich ist das Points-System und die Wertberechnung der Grund warum die WW Fett implizit als “böse” deklarieren, zudem werden die Kohlenhydrate nicht genau berücksichtigt.
Punkte Plus System: Nährwert pro 100g/ml (((Kcal/60)+(Fett/9))/100)*Menge = Punkte
Flex Punkte System: Gesamtkalorien pro Portion x 0,0165 + Gramm Fett pro Portion x 0,11
In den Formeln taucht nirgends der Kohlenhydratanteil, eine Unterscheidung von komplexen und einfachen KH oder eine Unterscheidung von gesättigten und ungestättigten Fettsäuren auf. Ich will die Weight Watcher nicht generell schlecht machen, sicher ist es eine erste Anlaufstelle, besser als gar nichst zu machen! Aber das Points-System ist mir einfach zu schwammig. Zudem macht Punktezählen meist wenig Spass. Wer selbst kocht, frische und gesunde Nahrungsmittel einkauft, Fertigprodukte reduziert, nicht auf alle Light-Produkte und sich viel bewegt, der braucht keine Punkte zählen!
Gruß,
Tobias
am 21. September 2007 um 1:04 pm Uhr
Zitat: Wer selbst kocht, frische und gesunde Nahrungsmittel einkauft, Fertigprodukte reduziert, nicht auf alle Light-Produkte und sich viel bewegt, der braucht keine Punkte zählen!
GENAU DAS ist der Punkt – und das müssen die Leute erstmal lernen, das hast du weiter oben ja selbst eingeräumt. Und darum geht es bei den WW. Die Leute bekommen beigebracht, wie sie sich vernünftig und gesund ernähren und der Weg dahin sind die Points – eben weil die meisten Leute keine Oekotrophologen sind. Im Prinzip machen die WW nichts anderes, als den Leuten beizubringen, was DU hier forderst. Ein komplexes System, das alles berücksichtigt, was du für wichtig erachtest würde die Leute,die ja eh schon verzweifelt nach einem Strohhalm suchen völlig überfordern, frustrieren lassen und was dabei rauskäme, kannst Du Dir sicher denken.
Und zum Thema gesättigte / ungesättigte Fettsäuren – solche Themen werden eben in den Treffen behandelt und die Leute dafür sensibilisiert, was besser für sie ist.
am 08. November 2007 um 11:01 pm Uhr
[...] zu Dir passen sind die halbe Miete. Joggen als Sühne für Schokomousse, selbst wenn sie von den Weight-Watchers vertrieben wird, ist keine [...]
am 21. November 2007 um 2:53 pm Uhr
Wird man beim Treffen gewogen???
am 21. November 2007 um 5:43 pm Uhr
Kommt wohl ganz auf die Leiterin an. Es gibt Treffen, da wird gewogen, ansonsten kann man auch nur darüber reden, was sich am Gewicht getan hat. Allerdings gibt es auch das Konzept der “bunten Büroklammern”, mag heissen pro 500 g Gewichtsverlust gibt es eine schöne Klammer und den Erfolg greifbar zu machen. Ich denke da ist vor Ort wiegen angesagt. Aber wie lautet ein schöner Spruch “Alles kann, nichts muss”!
Hab grad noch einen netten Kommentar im Netz gefunden, von einer Frau die einem ersten Treffen beiwohnte:
Die Mitglieder wurden gefragt ob man abgenommen hat. Dann noch ganz provokativ warum und irgendwie war die Antwort immer: “Ohne die Treffen hätte ich es nie geschafft” — Hatte irgendwie das Gefühl als wär ich in eine Sekte geraten. –
am 22. November 2007 um 11:01 pm Uhr
Ich, meine Frau und viele Bekannte haben durch WW erfolgreich abgenommen. Wir kaufen selten WW-Produkte, weil die wirklich ein bischen teuer sind. Ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht, das will ich hier nicht diskutieren. Keiner muss das Zeug kaufen. Wichtig sind nur die Punktetabelle und 1 oder 2 Kochbücher. Wir besuchen auch keine WW-Treffen. Das hat meine Frau 2 Wochen lang gemacht und fertig. Manche brauchen solche Diskusionsrunden, um motiviert zu werden. Wir nicht.
Tatsache ist aber: Für viele ist es DIE Alternative zu anderen Diäten. Anfangs benötigt man viel Disziplin… wie bei jeder anderen Diät auch. Aber mit der Zeit wird es zu einer Gewohnheit und man muss nicht mehr hungern, um abzunehmen.
am 23. November 2007 um 11:26 pm Uhr
Also,
man sollte bedneken, dass Menschen, die zu WW gehen, den kompletten Bezug zu Ernährung , einer gesunden Ernährung verloren haben.
Bei WW lernt man unter anderem auch auf die Menge zu achten. Wenn man übergewichtig ist, hat man oft den Bezug zu Portionen verloren!!!!!!!!!
Durch die Points lernt man auch, welche Lebensmittel gesund und welche mit Vorsicht zu geniessen sind:
Fast alle Obstsorten haben 0 Points, ein Croissant dagegen viiiel zu viel:)))) dito: es ist gesünder Obst zu essen. Natürlich muss man bei Kohlehydraten aufpassen, aber wenn man einen Teller Nudeln für 3 bzw. 4 Nudeln ist, bekommt man keinen Kohlehydrateschock. Kohl. werden nur unter best. Vorraussetzungen zu Fetten umgebaut!!!
Und zu einer anderen Frage: Ja man wird vor Ort gewogen. Man braucht sich aber nicht zu schämen, denn dort sind nur Menschen, die wissen worum es geht. Wir hatten in unserer Gruppe eine Frau, die hatte 40 kg Übergewicht und hat sich immer gewogen. Sie hatte innerhalb von 1,5 Jahren ihr Übergewicht abgebaut, und ich glaube: Ihr war es JEDEN Cent wert.
Bei allen anderen Umstellungen wird man alleine gelassen, bei WW kann man sich wenigstens austauschen!!
am 23. November 2007 um 11:57 pm Uhr
Hallo,
also ich bin zwar überhaupt nicht übergewichtig, dafür aber meine Freundin. Sie versucht seit Jahren abzunehmen, hat nun WW ausprobiert und es stellen sich Erfolge ein. Nur langsam zwar, und auch nur dann, wenn sie sich konsequent daran hält, aber dafür nachhaltig. Da ich mich deswegen auch mit WW beschäftigt habe, erlaube ich mir ein paar Aussagen dazu.
1. WW ist keine Diät im herkömmlichen Sinne! Normale Diäten sind auf bestimmte Lebensmittel(-gruppen) beschränkt und normalerweise prädestiniert für einen Jojo-Effekt. Bei WW dagegen kann man prinzipiell alles essen, es muss sich nur im Rahmen halten (z.B. 20 Points am Tag). Genau dies erreicht man am Besten, wenn man seine Ernährung gesünder gestaltet, was auch aus anderen Gründen wünschenswert ist.
2. Man mag das Points-System für zu vereinfachend halten. Da ist etwas dran. Aber wenn relativ viele Menschen damit Erfolg haben, dann kann das nicht so falsch sein. Und die Einfachheit ist auch der größte Vorteil. Denn 60 kcal oder 9g Fett in 1 Point umzurechnen, schafft jeder. Und das sind auch genau die Angaben, die auf jeder Lebensmittelverpackung stehen. So kann sich jeder bereits beim Einkaufen relativ gut orientieren und bekommt ein Gefühl dafür, was in 100g Fleischwurst oder 100ml Schlagsahne steckt.
3. Im Gegensatz zu Anderen bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass sich die Menschen heutzutage viel ungesünder ernähren als früher.
am 24. November 2007 um 12:02 am Uhr
>> Kohlenhydrate werden nur unter best. Vorraussetzungen zu Fetten umgebaut!!!
Ja, wenn die Glykogenspeicher voll sind zum Beispiel, was bei einem Sportmuffel recht schnell der Fall ist. Zudem bremsen Kohlenhydrate den Fettstoffwechsel.
Fett ist zwar doppelt so Energiereich wie KH, es beeinflusst aber den Fettstoffwechsel nicht so, wie die KH es tun. Ist der Blutzuckerspiegel niedrig, also es wurden wenig einfache KH zugeführt, wird Glukagon ausgeschüttet, was wiederum den Fettabbau begünstigt. Im Gegenzug sorgen KH für einen erhöhten Blutzuckerspiegel, Insulin wird ausgeschüttet und der Fettabbau gehemmt und die Zellen für die Fetteinlagerung geöffnet. Fett allein ist nicht so “gemein” wie es den anschein hat. Daher halt ich die WW-Points-Formel auch für schlecht, denn dort wird nur die Energiemenge und das Fett berücksichtigt.
Das einzig Positive ist wirklich der mögliche Austausch bei den Treffen.
am 24. November 2007 um 12:08 am Uhr
Ooops, da habe ich aus Versehen auf den Absenden-Button geklickt…
Also nochmal….
3. Heutzutage arbeiten die meisten Menschen im Sitzen, während sie in früheren Zeiten auf Feldern bzw. in Fabriken geschuftet haben. Körperliche Arbeit verbraucht viel Energie. Diese muss erstmal aufgenommen werden. Dementsprechend war die Ernährung gerade in der Vergangenheit sehr deftig. Jeder kann sich selbst fragen, wieviele traditionelle Gerichte mit bzw. ohne Fleisch er kennt und dies zueinander in Beziehung setzen. Schweinshaxe, Spätzlepfanne, Bratwurst… Dies alles wurde schon vor Jahrhunderten erfunden und nicht in der bösen Gegenwart. Gewandelt hat sich allerdings unsere Arbeitswelt und somit der Energieverbrauch. Dies macht eine andere Ernährung (und Sport zum Ausgleich!) lebensnotwendig.
Im übrigen haben wir heutzutage Zugang zu halbwegs frischem Obst und Gemüse (wenn auch gespritzt) aus aller Herren Ländern, während die Menschen hierzulande vor 50 Jahren noch gehungert haben.
am 24. November 2007 um 12:18 am Uhr
Hallo Philipp,
ich bin kein Freund vom Kalorien- und Punktezählen. Sicher, auch bei den WW will man ein Gefühl vermitteln was gut für einen ist.
Ich achte beim Essen eigentlich nur darauf, dass ich möglichst frische Lebensmittel esse, also keine Fertigprodukte. Ebenso achte ich auf wenig Zucker und esse eher selten Weißmehlprodukte. Ansonsten gibts Fisch, Fleisch, Käse, Gemüse, Vollkornprodukte ohne etwas zu zählen. Kann auch sein dass ich Abends noch 2 Brastwürste essen, bei denn WW wäre das absolut “böse”.
Durchs Laufen ist mein Fettstoffwechsel inzwischen super “eingestellt”. Ich bin nun schon ca. 3 Jahre auf dem gleichen Gewichtslevel und fühl mich topfit.
Das früher auch nicht unbedingt gesünder gegessen wurde stimmt ja auch. Aber früher wurde nicht jedes Lebensmittel mit Glutamat, Stabilisatoren und anderen Zusätzen vollgestopft.
am 24. November 2007 um 12:28 am Uhr
Hallo Tobias,
> Ich achte beim Essen eigentlich nur darauf, dass
> ich möglichst frische Lebensmittel esse, also keine
> Fertigprodukte.
Da sind wir uns zum Glück alle einig
am 20. Dezember 2007 um 7:24 pm Uhr
[...] Dieser Frage kann ich mich nur anschließen! Oder eben doch: Alles nur Kommerz? [...]
am 05. Januar 2008 um 6:27 pm Uhr
hallo zusammen
das beste ist weight watscher.habe 20 jahre versucht abzunehmen
der erfolg ist nun endlich da 14 kilo weniger und ich halte mein gewicht seit 2 jahre…………
und das ohne zu hungern das ist die warheit
gruss brigitte
am 09. Januar 2008 um 12:21 pm Uhr
Es ist zwar schon lange her, aber ich muss mal wieder nachhaken. Du schreibst “Kann auch sein dass ich Abends noch 2 Bratwürste essen, bei denn WW wäre das absolut ‘böse’.”
Das ist doch schon wieder mal falsch. Es gibt bei den WW keine “bösen” Lebensmittel – das haben in diesem Thread inzwischen schon mehr Leute neben mir betont. Jeder kann alles essen, wenn es ihm die Punkte wert ist. Wenn ich tagsüber ein Müsli und Obst esse, dann kann ich mir am Abend auch Bratwürste, Pizza oder was anderes Leckeres / Schweres erlauben.
am 09. Januar 2008 um 6:45 pm Uhr
Streiche “böse”, nimm “lecker” oder “schwer”.
Im Ernst, eine Bratwurst ist für mich so “schwer” wie eine Portion weichgekochter Nudeln. Ich kann morgens Müsli mit Vollfett-Milch essen, Mittags Bratwurst mit Gemüse, Abends massig Wurst und Käse mit Vollkornbrot, und ich würde sagen, mein WW-Punktekonto wäre durch das Fett stark überschritten. Allerdings ist dieser Mix für mich OK, weil ich eben nicht zunehmen.
Andererseits kann ich Nudeln und andere “Sattmacher” essen, die eben Points gemäß weniger Punkte haben, meinem Fettstoffwechsel mach ich aber trotzdem keinen großen Gefallen.
Mag sein, dass das mit dem neuen “Sattmacher”-Programm nun besser geworden ist, kommt ja ständig Werbung dafür. Ich schau es mir mal im Detail an.
am 28. April 2008 um 10:40 pm Uhr
Hallo liebe diskussions freudige,
also meine meinung zu diesem ww programmen ist einfach der Punkt geldfaktor etc, genauso wie das mit den Punktezähl system.
Wenn jemand sein Gewicht halten möchte bzw auch ein wenig weniger auf der Waage haben möchte ist es nur durch gesunde ernährung ohne punkte und kaloierzählerei möglich.
Ich denke so grund sachen die zur gesunden ernährung gehören hört und liest man überall, dafür brauch ich kein festgeschriebenes programm.
Wenn man abnehmen möchte muss das auch vom Kopf kommen.
Das fängt an mit einem gesunden Frühstück, einem leichten mittagssnack, einem leichten abendsnack, dazu kommt vieeel trinken ganz ganz viel, viel bewegung( mit dem fahrrad zu arbeit bei so kleinigkeiten fängt die bewegung schon an), joggen, Muskeltrainig eine ganz wichtige sache , das verlieren wir durch das ständige sitzen und so weiter immer mehr, wir verschlaffen.
Und ein kleines Bauchmuskeltraining beansprucht nicht viel Zeit( werbepause beim fernsehen).
Zum thema süßes, es ist ja wohl jedem bekannt das zu viel süßes gnauso wie ungesunde fette dinge wie chips und so weiter ungesund sind. Wenn jemand richtig abnehmen will , unzufrieden ist muss einfach versuchen solche dinge in ma´ßen zu genießen und wenn man das vom Kopf nicht hinbekommt muss man sich einfach da einen roten punkt drauf machen , da muss ich nicht zählen um zu erkennen das das schädlich für mich und mein gewicht ist.
Klar ist auch das man wenn man dann mal so etwas genießt mit sport etc auszugleichen ist.
Wenn jemand arge probleme mit dem gewicht hat kann auch versuchen alternativen zu finden.
aber ganz verzichten braucht man nicht, dazu brauch man aber doch kein punktesystem.
Dann ess ich am nächsten tag halt mal keine chips wenn ich am tag davor ein wenig zu sehr über die stränge geschlagen habe.
Oder ich lege mal einen Obsttag ein.
Statt nussschoki ess ich bitter schoki mit ner erdbeer oben drauf .
Zum Thema Motivation, in einem gut ausgwählten sportverein findet man ebenfalls motivation, auch dort sind ähnlich betroffene zu finden.
Wichtig ist auch bei einer ernährungsumstellung das man konsequent ist und geduld hat.
Wenn jemand wie schon oben erwähnt arge Probleme hat mit dem gewicht sollte sich prof. hilfe holen, meinetwegen auch bei WW wenn jemand das essen erst neu lernen muss.
Oder bei einem anderen system , einem arzt oder in einer Kur.
Ich würde verrückt werden wenn ich immer auf die pUnkte achten müsste, ich esse auch dann wenn ich hunger habe und dann das richtige, mache viel sport und gymnastik.
ich war nie außerordentlich dick aber gesunde ernährung fängt bei mir im Kopf an und hat wenig mit punkte zählen zu tun.
Für mich wäre da ein viel zu großer Druck dahinter.
Und gesunde ernährung beansprucht nicht viel zeit.
Krasses besipiel:
ess ich auf der arbeit nen fertig snack, ne curry wurst oder so,
oder mach ich mir in 10 min, oder am tag davor einen salat, ein gesundes sandwich , oder wenn die zeit zum essen gehen da ist statt
fettiges fast food essen, oder ungesundes kantinen essen irgendwo was mit pute, eine leicht suppe, einen leichten pasta teller.
auch leichte rezepte sind überall zu finden die auch nicht immer kompl. sein müssen oder aufwendig zu machen.
am 29. April 2008 um 6:25 pm Uhr
Hallo Glamourgirl,
da kann ich Dir nur zustimmen. Punktezählen bringt langfristig nichts.
Alle die gerne weiter über das Thema Weight Watchers diskutieren möchten, können dies im Forum der Kilogucker-Community tun.
am 28. April 2009 um 8:08 am Uhr
Punktezählen allein hilft langfristig natürlich nichts, aber um endlich einen Anfang zu machen und seine Ernährung umzustellen ist Weight Watchers gar nicht mal so schlecht. Bei vielen hat das Ganze schließlich auch zum Erfolg geführt.
am 15. Mai 2009 um 11:14 am Uhr
Hallo,
habe mit Interesse Eure Beiträge gelesen. Ich kann jedoch nur dazu sagen, das ich viele Jahre erfolglos versucht habe abzunehmen, trotz gesunder Ernährung und Biolebensmittel. Habe vor Jahren dann mit WW abgenommen und habe bis heute mein Traumgewicht. Auch mein Vater und mein Mann haben so ihr Idealgewicht erreicht ohne zu hungern. Selbst der hohe Blutdruck meines Vaters hat sich erledigt durch diese Ernährungsumstellung und er kann auf Medikamente verzichten. Ich persönlich koche jeden Tag mit frischen Lebensmitteln, jedoch in Besprechungspausen oder Mittagspausen bin ich WW über die große Auswahl an Fertiggerichten dankbar. Vorher wäre ich wohl dem Fastfood verfallen. Wir haben alle durch das WW-Konzept wieder gelernt ein gesundes Essverhalten zu entwickeln.
am 08. Juni 2009 um 7:25 pm Uhr
Zu diesem Thema möchte ich Folgendes sagen:
ich habe 11 Jahre lang als Weight Watchers Leiterin gearbeitet und muß Tobias in vielen Punkten Recht geben!
Gekündigt habe ich, weil das Ernährungsprogramm viele, viele Fallen stellt und nicht mehr für unkontrollierte Esser, das sind immerhin 85% aller WW-Teinehmer, geeignet ist!
Durch die sogenannten Sattmacher, die man essen darf bis man satt ist, lernen die meisten Teinehmer nicht, was eine “normale” Portion ist.
Hat ein Mensch mehr als 400-500g Kohlenhydrate pro Tag zu sich genommen, so wird jedes Kohlehydrat zuviel in Fett umgewandelt.
Meine Gruppen-Teilnehmer habe ich über diesen Punkt aufgeklärt, auch dass Obst, durch den Fruchtzucker, zu den Kohlehydraten zählt, und wurde bei einer Hospitation dafür gemassregelt, zum Einen, weil das nicht das WW-Programm sei, zum Anderen dürfte ich keine Ernährungsberatung machen, obwohl ich ausgebildete Ernährungsberaterin bin.
Großer Wert wird auf einen hohen Produktverkauf gelegt. Die Food-Produkte enthalten sehr viele Zusatzstoffe und Süßstoff, was nicht sehr gesund ist, aber das ist ein Thema für sich.
Bewußte und gesunde Ernährung heißt nicht auf Ersatzstoffe auszuweichen, sondern zu lernen, wie man mit normalen Lebens- und Genussmitteln umgeht und sie dosiert.
Nicht jeder ist in der Lage regelmäßig Sport zu machen, aber auch hier muß ein Ernährungsprogramm greifen, sei es bei Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind oder die Schichtdienst haben.
Die WW-Gemeinde ist sehr groß, sehr gutgläubig, wenig hinterfragend und manchmal regelrecht verblendet. Das ist auch o.k., jeder ist seines Glückes Schmied. Zu lesen sind immer die Erfolgreichen oder ihre Angehörigen, diejenigen, die nicht so erfolgreich oder die sogar gescheitert sind, die werden sich hier nicht so leicht äußern…
Meine erfolgreichenTeilnehmer in meinen jetzigen Gruppen sind die
erfolglosen aus den WW-Gruppen. Wo es voher nicht geklappt hat, funktioniert es jetzt, sogar im Urlaub, ohne Zählen und bewußte Kontrollen, gibt es keine Zunahmen! DAS ist Erfolg!
Ein alltagstaugliches Ernährungsprogramm braucht keinen Einkausführer, Calculator, spezielle Lebensmittel oder spezielle Kochbücher! Sondern der eigene Kopf sollte ausreichen, denn den tragen wir ein Leben lang mit uns herum, Hilfsmittel seltener…
am 09. Juni 2009 um 2:00 pm Uhr
Ich habe lange überlegt ob ich auf den Eintrag von Konnie reagieren soll, aber ich kann mich da jetzt nicht zurück halten, obwohl ich hier sicherlich keinen “Leiterinnen Krieg” vom Zaun brechen möchte.
Liebe Konnie…
ich habe vor ziemlich genau 10 Jahren mit Weight Watchers 40 Pfund abgenommen, in Deinem!!! Treffen. Du warst für mich immer ein Vorbild, ich bin in Dein Treffen ge-kommen, obwohl ich eins direkt vor der Haustür hatte. DU!!!! hast mich motiviert sel-ber Natürlich ist alles ganz einfach! Wer braucht Weigt Watchers?? Weniger essen und gut is!!
Ist es wirklich so einfach? Für viele unsere TN eben nicht, deshalb kommen Sie zu uns.
Gibt es “Rückfälle”? Ganz klar!! Wo nicht?? Liegt das am Konzept oder daran das wir alle nur Menschen sind und somit auch Gewohnheitstiere….
Aber es ist das nur bei uns so?? Bei weitem nicht!!
Erfinde eine Art abzunehmen mit der GARANTIE nie wieder zuzunehmen und Du brauchst nie wieder arbeiten gehen…
Horch mal tief in Dich hinein….
Bist Du wirklich so erfolgreich? Braucht man wirklich 11 Jahre um zu erkennen, wenn etwas so schlecht ist?
Was ist denn wirklich in Deinen Treffen los? Warum hast Du erst jetzt 3 geschlos-sen?? Was sagt Dein Spiegel wenn Du da hinein schaust? Was sagt Dein BMI?
Ich finde das echt traurig, wenn man wild um sich schlägt…
Bei Dir bekommt das Wort “Konkurrenz” echt ein ganz neues Gesicht….
Ich mochte Dich echt mal richtig gern!!
Liebe Grüße
am 09. Juni 2009 um 2:05 pm Uhr
… irgendwie wurde ein Teil meines Beitrages in der Übertragung verschluckt:
Du hast mich motiviert selber Leiterin zu werden, heute bin ich Weight Watchers Coach und stolz darauf!!!
Zeig mir ein anderes Unternehmen, oder soll ich sagen Weltkonzern, mit so viel fachlichem Hintergrund oder warum meinst Du können WIR!!! uns seit diesem Jahr bei der IHK zertifizieren lassen??
am 09. Juni 2009 um 5:10 pm Uhr
Hallo Konni,
wenn ich mich recht erinnere, bist du doch eine der fleißigsten Schreiberinnen bei uns im geschlossenen LeiterinnenPortal gewesen. Immer hast du andere motiviert und den Eindruck von Begeisterung für das WWProgramm vermittelt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass Du jetzt so dagegen schießt. Überhaupt vermisse ich bei Dir die Zurückhaltung gegenüber einem Unternehmen, für das du mal gearbeitet hast. Egal ob aus einem ehemaligen Angestelltenverhältnis oder aus einem freiberufberuflichen Verhältnis kommend, würde ich als neues Partnerunterehmen immer darauf schauen, wie sich die” Neue ” dem alten Unternehmen verhält. Das läßt sehr gute Rückschlüsse auf die Corporate Identity zu.
Bist Du eigentlich diejenige gewesen, die unter anderen auch meine
private Email-addy ans neue Partner- Unternehmen weitergegeben oder verkauft hat? Dann danke ich Dir für die freundlichen Weihnachtsgrüße von LowFat und die damit verbundene Werbeaktion, zukünftig als Gruppenleiterin für LowFat tätig zu sein!
am 09. Juni 2009 um 7:44 pm Uhr
*grins*
Ich wußte, dass solche Reaktionen kommen würden, aber dass sie auch noch derart anonym kommen, hätte ich nicht gedacht!
Wer mich von den ehemaligen Kolleginnen wirklich gut kennt, der weiß, dass ich in den letzten 4 WW-Jahren nach einem anderen, von der DGE zertifizierten, Ernährungsprogramm und einer anderen Arbeitsweise gesucht habe.
Ja, vor 10 Jahren, da war das Programm noch gut, aber was ist daraus geworden??
Meine Arbeit habe ich immer geliebt und liebe sie noch immer!
Warum ich 3 Treffen geschlossen habe? Leute, ich werde älter, habe ein krankes Kind, Herzprobleme und ganz ehrlich: 3-4 Treffen, so mancher Vortrag und viele Sonderaktionen reichen mir vollkommen!
Ich habe keine einzige E-Mail-Adresse weitergeben, wenn ich jemanden für eine echte Selbstständigkeit geeignet halte, dann schreibe ich diese Person persönlich an und unterschreibe mit meinem kompletten Namen!
Zurückhaltung gegenüber einem ehemaligen Unternehmen?
Bitte lies meinen Beitrag nochmal und Du wirst feststellen, dass ich sachlich argumentiert habe und mich nur auf das Programm und die Produkte bezogen habe, nicht auf die Firma.
Wir können gerne darüber diskutieren!
Für Eure IHK-Zertifizierung, Euren Coach-Grad habt Ihr eine Menge Geld und Zeit geopfert, aber was bringt es Euch, ausser einem guten Gefühl??
Ich bin wirklich und immer noch glücklich, dass ich anscheinend den Absprung in dem für mich richtigen Zeitpunkt geschafft habe. Endlich kann ich so arbeiten, wie ich immer arbeiten wollte, habe das Ernährungsprogramm, das ich 100%ig vertreten kann und die Arbeit macht endlich wieder richtig Spaß!
Wie kommst Du darauf, dass ich nun “Corporate Identity” beweisen muß? Ich bin ganz und gar selbstständig in JEDER Beziehung! Kein stromlinienförmiges Ohrenanlegen, keine Rechenschaft in irgendeiner Beziehung, keine Vorschriften, keine 1000 Formulare, kein erzwungener Businessplan, keine langweiligen ATs, keine Hospitationen mehr und endlich darf ich sagen, was ich wirklich denke! Die Prioritäten setze ich, Rechenschaft bin ich nur dem Finanzamt, der Knappschaft und mir selbst schuldig.
Wenn ich mich damals so motiviert verkauft habe, dann habe ich es entweder sehr gut gemacht, Du wolltest mich so sehen oder Du hast mir nicht richtig zugehört!
Du mochtest mich mal gut leiden, ok, damit kann ich leben. Aber Konkurrenz…….jetzt wird aber kräftig übertrieben! Ich sitze jetzt in einem anderen Boot und fahre in eine andere Richtung, wie sollten wir da miteinander kollidieren?
Noch etwas: warum könnt Ihr nicht auf der sachlichen Ebene bleiben, warum immer diese persönlichen Angriffe? Habt Ihr etwa keine sachlichen Argumente gegen die Punkte, die ich angeführt habe?
Wenn Ihr mehr wissen wollt, dann gehört das nicht in dieses Forum, sondern kontaktiert mich persönlich….und bitte MIT richtigem Namen! Alles Andere ist albern und nicht akzeptabel.
LG Konni
am 09. Juni 2009 um 9:07 pm Uhr
ich war auch eine der erfolglosen Teilnehmerinnen bei WW, leider steht und fällt der Erfolg mit der Leiterin des Treffens, ich kenne viele, die haben bei WW 10 oder mehr Kilos abgenommen … und wieder zu, vor allem seit es diese ( verführerischen) 18 sattmacher gibt.
Interssant finde ich diese IHK Zertifizierung, diese hat absolut nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun, sondern ist nur auf den Bedarf der Weight Watchers ausgerichtet. Im Prinzip ist es eine bessere und teurere Eingangsschulung ! Es geht darin ja eigentlich nur ums Verkaufen und wie man eine Gruppe leitet. Aber ernährungswissenschaftliche Themen sind wohl Fehlanzeige.
Erstaunlich finde ich auch, dass derzeit wohl wahllos Gruppenleiterinnen bei WW gekündigt werden ( angeblich 400 in ganz Deutschland , wie ich meine sehr erfolgreichen Gruppenleiterininnen, einfach weg… lapidarer Grund : wir brauchen sie nicht mehr wegen Umstrukturierung im Unternehmen….
Ich mach jetzt wider das billigere FDH, brauche keine points zählen, achte auf meine Portionsgrößen und meinen Obstkonsum und darauf dass ich nicht mehr als 30g Fett pro tag zu mir nehme. Und dafür spare ich mir ein Monatsabo von 39 €, das immer abgebucht wird auch wenn ich nicht in die Gruppe geh….
dafür kann ich mir etwas schönes zum Anziehen kaufen…
lg Sabine
am 09. Juni 2009 um 9:34 pm Uhr
Hallo Konni,
lass Dich nicht auf sinnlose Diskussionen ein, wo die Gegenseite keine Argumente findet. Ich hab schon ähnliches erlebt.
am 10. Juni 2009 um 12:42 am Uhr
Liebe Conny,
meintest Du vielleicht , dass ich hier mit meinem wirklichen Namen unterzeichnen sollte , um noch mehr Werbung von unterschiedlichen Mitwettbewerbern zu bekommen? Das brauche ich nicht, ich verdiene genug
Zum CI Deinerseits braucht es nur einen Satz, den Du selbst formuliert hast : “Gekündigt habe ich, weil das Programm viele, viele Fallen stellt.
Wenn Du das nach 11 Jahren festgestellt hast, Hut ab
))
In diesem Sinne wünsche ich Dir und Lowfat weiterhin viel Erfolg!
am 10. Juni 2009 um 10:04 am Uhr
Schämst Du Dich nicht??????? Du wirfst mit Schlamm um Dich und erwartest, dass Du nicht schutzig wirst?
Feigheit und Klingelmännchenmentalität…..sehr bezeichnend!
Die Firma WW hat tolle Mitarbeiterinnen!
am 10. Juni 2009 um 11:40 am Uhr
Hm, tippen mit einer Hand ist nicht mein Ding….
es heißt schmutzig und nicht schutzig.
am 10. Juni 2009 um 1:57 pm Uhr
Um mal Back to Topic und der Frage “WW alles nur Kommerz” zu kommen: Also ich bin Weight Watchers weg, als mir meine Leiterin diesen Abo Pass verkaufen wollte. Ich zahl doch nicht jeden Monat 39,00 €. Vor allem kann das Unternehmen m.E den Hals nicht voll bekommen. Du zahlst, egal ob das Treffen offen ist oder zu, ob du gehst oder nicht. Was ich besonders schlimm finde ist , die Leiterin bekommt nur Geld von dem Pass wenn ich da bin, ansonsten sackt sich WW das Geld für eine nichterbrachte Leistung ein.
Also mir tun die Leiterinnen leid, dass die sowas mit sich machen lassen müssen !!
Aber ansonsten finde ich das WW Programm spitze, ich hab 15 kg damit abgenommen und war immer satt und zufrieden !!!
Alles Liebe Eure Elisabeth
am 10. Juni 2009 um 4:39 pm Uhr
Hallo Elisabeth,
wie schön, dass Du 15 kilo mit WeightWatchers abgenommen hast, aber wie schade dass du den Pass nicht gekauft hast! Da hättest Du so richtig Geld sparen können.
Ich finde die Beiträge hier äußerst spannend und werde sie mit großem Interesse weiterverfolgen.
am 10. Juni 2009 um 5:15 pm Uhr
Nee, nee, nee, wozu Beziehungen doch gut sind!
Coach = Bärbel T.
Teilnehmer = Tamara Sch.
Und noch etwas: es zieht sich jeder den Schuh an, der paßt……
*ganzbreitgrins*
am 10. Juni 2009 um 6:10 pm Uhr
Ach, schau einer an
))
)
da gab es mal wieder mal eine nette Kollegin, die Infos aus einem geschlossenen Portal weitergegen hat, liebe konni
Diese Info gebe ich gleich und gerne weiter!
am 10. Juni 2009 um 9:10 pm Uhr
Hallo,
bin zufallig in diese Diskussion geraten, evtl. habe ich im gesamten Blog vieles überlesen…..
Aber Tobias, gestatte mir eine Frage an dich. Wie gesagt, habe nur diese Info, im Blog mal kurz in “Das Buch” und “Der Autor” geschaut…
Wie sieht es eigentlich bei dir aus? Verkaufst du das Buch? Oder “spendest” du es an Wissenshungrige? Falls du es verkaufen solltest, davon gehe ich aber nicht aus, denn du weist den Kommerz ja sooo weit von dir, dann würde mich persönlich mal interessieren wer Nutznießer der Einnahmen ist!?
Würde mich über eine Antwort freuen, ansonsten schleicht sich bei mir dann doch der Verdacht ein, dass hier nur Jemand sämtliche Ernährungs- und Diätprogramme schlecht redet, die nicht seinem entsprechen, um gerade SEINS zu VERKAUFEN…..
Anja (richtiger Name)
am 11. Juni 2009 um 9:21 am Uhr
Hallo Anja,
natürlich verkaufe ich auch Bücher. Es ist allerdings ein Unterschied, ob man jeden Monat 39 Euro für ein Programm ausgibt und sich die vielen überteuerten Diätprodukte kauft, oder ob man für knapp 8 Euro (E-Book) bzw. 11 Euro (Buch) eine Anleitung kauft, mit der man lernt sich selbst zu helfen. Soviel kosten 2 Schachteln Zigaretten, von Profitgier kann wohl keine Rede sein. Daneben biete ich unzählige kostenlose Infos, und mein neuestes E-Book ist ebenfalls kostenlos.
Viele Grüsse,
Tobias
am 11. Juni 2009 um 12:24 pm Uhr
hallo Coach, ich nehme mal an du bist Leiterin bei Weigt watchers. Mag sein, dass du recht hast, ich hätte mit viel Glück Geld gespart bei den 39,00 € pro Monat. Aber andererseits, wie sieht es denn aus wenn ich krank bin, wenn eines meiner 4 Kinder krank ist, wenn ich im Urlaub bin ?? Als “normales” Mitglied hab ich dann wenigstens die 3 Wochen die ich fehlen kann, oder ich setzt einfach mal 3 oder mehr Wochen aus und melde mich dann wieder neu an… Ist ja eine gängige Methode, wie in meinem halben jahr mitbekommen habe.
Mal ne ganz persönliche Frage. wie kommt ihr Gruppenleiterinnen eigentlich damit klar, dass ihr von dem Abo nur Geld bekommt wenn der Teilnehmer da ist? Ich würde mir ( tschuldigung) ausgenutzt von meinem eigenen Chef vorkommen.
Aber vielleicht starte ich ja im September wieder durch und peile doch meine Goldkarte an.
Ähm, wann kommt den eigentlich wieder mal etwas neues bei den Weight Watchern?
am 11. Juni 2009 um 3:20 pm Uhr
Hallöle,
Ich bin auch Coach bei WW und auf diese Diskussion durch unser internes Partner Portal aufmerksam geworden.
Natürlich sind wir ein kommerzielles Unternehmen und wir verdienen gutes Geld mit unseren Treffen. Allerdings bekommen unsere Teilnehmer auch eine reelle Gegenleistung dafür. Unsere Teilnehmer sind allesamt der Meinung, die Teilnahmegebühr ist jeden Cent wert. Und die Produkte, die wir verkaufen, sind genau auf den Bedarf der Teilnehmer abgestimmt, sie MÜSSEN sie allerdings nicht kaufen, wer ohne sie auskommt kann gern darauf verzichten. (Was aber die wenigsten freiwillig tun).
Wer nie in einem Treffen war, hat keine Ahnung davon, und es ist nicht unsere Aufgabe, ahnungslose Besserwisser zu missionieren, sondern diejenigen, die ernsthaft an einer gesunden Gewichtsreduktion auf einfache und alltagstaugliche Weise interessiert sind, aufzuklären, zu unterstützen und zu motivieren.
Wer schon so anfängt, naja, ich hab ja nicht immer Zeit, die Kinder, Krankheiten, Urlaub, sonstige Ausreden… der ist nicht wirklich ernsthaft daran interessiert. Aber sogar oder gerade für diese Kandidaten ist der Monatspass die kostengünstigste Lösung. Man sollte sich nur erst mal genau darüber informieren, und zwar in einem WW-Treffen. Und auch solche Teilnehmer sind uns willkommen und sogar – wenn auch meistens nur zeitweise – erfolgreich.
Ja, wir bekommen nur dann Provision, wenn der Monatspassnutzer auch wirklich im Treffen anwesend ist. Nur, es liegt in der Hand jedes einzelnen Coachs, ob seine Teilnehmer regelmässig kommen oder nicht.
Wenn das Unternehmen sich von Partnern trennt, die den hohen Qualitätsansprüchen des Unternehmens nicht gerecht werden, dann geschieht das im Interesse der Teilnehmer und derer, die es werden wollen. Es ist einfach eine Frage der Qualitätssicherung. Wir sind nicht ohne Grund weltweit Marktführer und wollen (und werden) es auch bleiben.
Auch ich bekomme Abwerbungs-Mails von Konkurrenzunternehmen. Darüber rege ich mich aber nicht auf. Die meisten landen eh im Spam-Filter, den Rest lösche ich ungelesen raus und gut isses.
Übrigens: die meisten Programme von unseren Konkurrenten sind im Grunde nur leicht abgeänderte ehemalige WW-Programme.
Und damit nicht erst lange recherchiert werden muss : Mein Name ist Marion Scherl und ich bin in Nordbayern/Mittelfranken tätig.
LG
am 11. Juni 2009 um 4:09 pm Uhr
Masche,
ich danke Dir für diesen sachlichen Beitrag!
LG Konni
am 11. Juni 2009 um 8:35 pm Uhr
Hallo Tobias,
sicherlich ist es ein Unterschied, ob ich 8 € oder 39 € bezahle. Ob ich außerdem “nur” eine “Anleitung” anbiete, oder auch diverse andere Artikel….
Trotzdem ist beides Kommerz, den irgendjemand verdient daran. Der eine mehr, der andere weniger.
Bei den Nutzern beider Modelle (und vieler anderer) handelt es sich um Menschen (Kunden), die mit Sicherheit volljährig und im vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind. Meines Wissens nach, wird niemand von der Straße weggefangen und gezwungen irgendetwas zu tun. Es sind Menschen, die sich selber (!!!) für ihren Weg entscheiden, die sich das suchen, von dem sie denken es wäre das Richtige.
Die ursrünglichen WW-Begründer haben sicherlich auch mal klein angefangen. Was sagt dir denn, dass dein Ernährungskonzept nicht auch irgendwann mal boomt?! Willst du dann alles über den Haufen schmeißen, weil du eigentlich keinen Kommerz wolltest???
Ich glaube kaum….
Genauso hab ich die Möglichkeit mir eine Jeans von KIK für 9,95 €, eine von C&A für 19,95 €, oder eine von G-Star für 129,95 € zu kaufen. Ich selber habe die Wahl und entscheide mich.
Was trägst du? Keine “Marke” im Schrank??
Das kann ich unendlich so weiterführen… Wo kaufst du ein? Aldi, Lidl, Penny, oder auch mal auf dem Markt?
Ich möchte einfach nur sagen, in jeder Richtung ist der Markt groß, der “Kunde” entscheidet was er möchte. Und dem Kunden sollte man auch zugestehen, dass er für sich selber in der Lage ist, zu entscheiden, was er möchte.
Anja
am 12. Juni 2009 um 12:54 am Uhr
Hallo Anja,
sicherlich ist irgendwo alles Kommerz und der Kunde sollte mündig und selbstständig entscheiden können – so weit, so gut!
Aber nicht jeder Kunde sieht auf den 1. Blick, was wirklich dahinter steckt. Das hängt mit Versprechungen und Erwartungshaltungen zusammen.
Das ist bei Abnahmeprogrammen genauso, wie bei Lebensmitteln.
Aber es gibt halt Anbieter, die mit offenen Karten spielen und solche, die dazu neigen die Tatsachen zu verschleiern und leicht verbal positiv modifiziert zu verkaufen, so dass es schöner aussieht, als es wirklich ist. Die, die das wirklich gut können, finden wir in der Werbebranche und die großen Firmen nutzen das rigoros.
Wenn ich Tobias Buch kaufe und es mir nicht zusagt, dann kann ich es bei ebay oder amazon wieder versuchen zu verkaufen und kann ihm eine harsche Kritik ins Gästebuch schreiben.
Aber bei WW enthält die “Ware” nicht nur Broschüren, sondern auch einen Glauben und eine Philosophie. Das kann zu Irrwegen führen, genauso, wie im Lebensmittelbereich. Wer es damit nicht schafft, der ist halt selber Schuld und hat auch die Klappe zu halten.
Ja, WW ist Marktführer und hat 1972 in Deutschland klein angefangen, aber was ist daraus geworden? DAS hat Jean Nidetch
(gründete die Firma WW1963) mit Sicherheit in der Form nicht im Sinn gehabt.
Ich bin damals (1996) in ein mittelständisches Unternehmen mit sehr gutem Ernährungsprogramm als Partnerin eingestiegen und bin vor 2 Jahren aus einem profitgeilem Marketingunternehmen mit einem nicht so guten Enährungsprogramm ausgestiegen. Als Verräterin und Ketzerin bin ich beschimpft worden, obwohl ich eigentlich nur meinen Anbieter gewechselt habe…aber das ist eine Geschichte für sich.
Gut, es entwickelt sich alles weiter, ich mich auch, das liegt in der Natur der Sache, die Frage ist immer: in welche Richtung geht es?
Was heißt denn Qualität? Was gehört zu einem alltagstauglichen Ernährungsprogramm? Lasst uns doch da mal drüber diskutieren.
Warum kann man sich darüber nicht austauschen?
Noch etwas:
Jeder sieht und hört, was er am liebsten sehen und hören möchte,
das gilt für die WW-Damen genauso, wie für die anderen Diskussionsteilnehmer und für mich selbst.
Die Diskussion sollte allerdings auf der sachlichen Ebene ablaufen und nicht, wie hier im Verlauf, ins persönliche abgleiten.
LG Konni
am 12. Juni 2009 um 7:22 am Uhr
Huhu Konni,
(Täusche ich mich, oder sollte ich vielleicht Rambazamba oder Tamtam sagen?
))
Was genau meinst Du mit “Glauben” und “Philosophie” im Zusammenhang mit WW?
Tatsache ist, dass jeder sich kostenlos und unverbindlich genau über den Ablauf der Treffen, das Ernährungsprogramm (das übrigens nur ein Teil des WW-Konzepts ist) und den Monatspass informieren lassen kann. Ganz einfach, indem er das Angebot einer Schnupperstunde nutzt. Der Coach des Treffens stellt den Schnuppergästen nach dem Treffen das Programm ausführlich vor und beantwortet alle an ihn gestellten Fragen klar und vollständig. Dann erst entscheidet der Schnuppergast, ob er teilnehmen will oder nicht, wobei er sich auch nicht gleich festlegen muß, sondern sich das Ganze noch bis zur nächsten Woche (oder auch länger) überlegen kann. Wie sollen da Tatsachen verschleiert werden und wie könnte man mit noch offeneren Karten spielen? Und welche Versprechungen macht WW, die nicht eingehalten werden können?
Klar ist, dass weder WW noch ein anderes Unternehmen dieser Art irgend jemanden schlank hexen kann. Wer nicht wirklich bereit ist, sein Verhalten und seine Ernährung dauerhaft zu ändern, dem kann auch niemand helfen, der muss sich weiter mit Diäten und dem Jo-Jo-Effekt herumplagen oder es ganz sein lassen. Klar ist ebenfalls, dass das nicht leicht ist, denn sonst gäbe es Unternehmen dieser Art ebensowenig wie Übergewichtige überhaupt.
Für Menschen, die auf Grund falscher Ernährung und dickmachender Gewohnheiten übergewichtig sind, ist es fast unmöglich, sich absolut richtig und gesund zu ernähren und zu verhalten. Hier setzt das WW-Konzept ein, es zeigt einen Weg, eine dauerhafte Ernährungs- und Verhaltensveränderung herbeizuführen, ohne sich gänzlich verbiegen oder auf alles verzichten zu müssen. Dass das nicht so ohne weiteres von heute auf morgen geht, ist ebenfalls klar. Und dafür ist die regelmässige Teilnahme an den Treffen nötig, denn nur dort können Irrtümer ausgeräumt und Irrwege vermieden werden.
Dass es Konkurrenzunternehmen gibt, ist völlig in Ordnung, die gibt es überall in der freien Wirtschaft. Letztlich entscheidet der Teilnehmer, wem er sein Vertrauen schenkt, und das ist auch gut so.
Auch dass jemand, der aus einem Unternehmen ausscheidet, wahrscheinlich für ein Konkurrenzunternehmen tätig wird, ist ganz normal und kommt im Geschäftsleben ständig vor. Ob ein ausgeschiedener Partner dann das ehemalige Unternehmen schlecht macht, oder ob er von den Gebliebenen beschimpft und verunglimpft wird, ist eine Frage des guten Geschmacks.
Ich glaube, bisher bin ich objektiv und sachlich geblieben, jetzt werde ich aber doch ein wenig persönlich: Du musst zugeben, dass es nur wenige waren, die auf Dir herumgehackt haben, viele Deine Entscheidung akzeptiert und Dich weiterhin als Mensch und Freundin geschätzt haben und das noch tun. (Natürlich vorausgesetzt, dass ich mich nicht irre, was Deine Identität betrifft)
LG
Masche
am 12. Juni 2009 um 6:11 pm Uhr
Liebe Ma(rion)sche,
ich schätze Dich und Deine objektive Schreibweise wirklich sehr und das wird auch so bleiben.
Meine Identität kannst Du übrigens nachprüfen, denn wenn Du auf meinen Namen, oben rechts, klickst, dann kommst Du auf meine HP.
Mimikry gehört nicht zu meiner Erscheinungsweise.
Mit Philosophie und Glauben meine ich, dass sowohl den Coaches, als auch vielen Teilnehmern, die Haltung zu eigen gemacht werden soll: es gibt nichts außer WW, nur WW ist der Weisheit letzter Schluß und nur mit WW finde ich den Weg zum besseren Ich.
Nicht jeder ist in der Lage eine gesunde Distanz zu dieser Sache zu wahren und die Sache nüchtern zu analysieren. Denn was haben wir hier? Es ist eine Firma, die ein Produkt und dessen Merchandising über selbstständige Geschäftspartner vertreibt. Das ist eine völlig normale, legale Sache und gehört zum Geschäftsleben. Bedenklich finde ich es, wenn dieses geschäftliche Verhältnis emotionalisiert wird und die sachliche Ebene verloren geht.
Mir wurde das damals (in meiner WW-Anfangszeit)) sehr deutlich auf einem Arbeitstreffen vor Augen geführt, als an einer kritischen Kollegin ein Exempel statuiert wurde. Es war für mich schockierend, was da passierte, aber ab diesem Zeitpunkt hatte ich diese innere Distanz.
Was Du in Deinem Beitrag schilderst, ist eine faire und kompetente Programmvorstellung, so sollte es sein und so betreibe ich meine Sache auch. Die “beratungsresistenten” Klienten gibt es überall.
Leider muß ich Dir zum Thema “herumhacken” widersprechen. Es wurde leider mehr gehackt und beschimpft (dazu zähle ich z. Bsp. auch das wöchentliche Beschädigen oder Klauen von meinen Gruppenhinweisschildern, meine direkte WW-Kollegin wurde dabei beobachtet! es hat sich mittlerweile gelegt.), als Du es Dir vorstellen kannst. Trotzdem bin ich noch immer mit einigen Coaches quer über die Republik befreundet und pflege Kontakt zu ihnen.
Es gibt wahrlich schlechtere Methoden, als mit WW abzunehmen, aber auch mindestens genauso gute, wenn nicht sogar effektivere.
Aber das soll jeder Abnahmewillige für sich selbst entscheiden.
Ich mache WW nicht schlecht, durch die Arbeit für diese Firma habe ich sehr viel gelernt, mich weiterentwickelt und schließlich auch meinen eigenen Weg gefunden. Das streite ich nicht ab. Dennoch, hätte ich meine Distanz, meine kritische Betrachtungsweise und meine beruflichen Grundsätze nicht gehabt, so wäre ich vielleicht nie auf die Idee gekommen zu kündigen.
Meine Kritik gilt hauptsächlich der Sattmacherregel und der Qualität der Foodprodukte, was aus ernährungsphysiologischen und -psychologischen Gründen durchaus nachzuvollziehen ist.
Ich denke, wir beide wissen, dass es niemals 100% gibt, nirgendwo auf der Welt.
Jedem wünsche ich den Erfolg, den er verdient!
LG Konni
am 12. Juni 2009 um 6:12 pm Uhr
rechts und links……..
ich meine natürlich meinen Namen oben links!
am 13. Juni 2009 um 7:41 pm Uhr
hhmmmmm…
Also von dieser Philosophie habe ich bisher nichts mitbekommen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu pragmatisch, um etwas zu emotionalisieren.
Auch ich bin (in allen Bereichen des Lebens) eher kritisch eingestellt und pflege nie und nirgendwo ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dennoch wurde an mir nie “ein Exempel statuiert” .
Die von mir geschilderte Programmvorstellung läuft in allen Treffen so ab.
Diese Kollegin, die dich persönlich durch Schilder-Klauen und ähnliches schikaniert hat, stellt sich doch wohl selber ein Armutszeugnis aus, oder nicht?
Die Sattmacher-Regel funzt, wenn man sie richtig anwendet, damit man das lernt, ist wieder die regelmässige Teilnahme an den Treffen notwendig.
Die Food-Produkte sind lecker und hilfreich, und von der Zusammensetzung her auch nicht schlechter bis besser als ähnliche Produkte im Handel. Und wie gesagt, sie sind nicht Bestandteil des Programms, sondern einfach nur ein Hilfsmittel, das wir anbieten, und von dem jeder selbst entscheiden kann, ob er es nutzt.
Für mich ist WW mit Abstand das beste Konzept, um Leuten, die sich bisher gänzlich falsch ernährt haben, auf den richtigen Weg zu bringen. Und zwar keinen starr vorgezeichneten Weg, sondern für jeden seinen ganz persönlichen, individuellen. Deshalb würde ich auch nie – sollte ich mich jemals von WW trennen – für ein anderes Unternehmen dieser Art tätig werden, da ich keine Lust habe, in der zweiten Liga zu spielen.
Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. Und wir sind uns einig, dass es niemals 100 % von etwas gibt, und dass jeder den Erfolg haben soll, den er verdient.
War nett, mal wieder was von Dir gehört zu haben!
LG
masche
am 14. Juni 2009 um 5:47 pm Uhr
Danke dito, Masche!
Man kann ruhig unterschiedlicher Meinung und Auffassung sein, wenn der gegenseitige Respekt und die dazu gehörige Akzeptanz gewahrt bleiben!
LG Konni
am 15. Juni 2009 um 5:51 pm Uhr
Wir suchen auch immer noch nette Kollegen und Kolleginnen.
Wer an einer selbstständigen Gruppenleitertätigkeit und einem alltagstauglichen, einfachen, aber äußerst effektiven Ernährungsprogramm und einer Tätigkeit mit Gebietsschutz interessiert ist, kann sich gerne und unverbindlich bei mir telefonisch melden.
Die Telefonnummer findet Ihr auf meiner Homepage, mein Name oben links ist verlinkt.
LG Konni
am 22. Juni 2009 um 3:43 pm Uhr
Hallo Konni
Wie komme ich an Deine Telefonnummer? LG Petra
am 23. Juni 2009 um 3:10 pm Uhr
Hallo Petra,
die findest Du auf meiner Homepage
http://www.abnehmen-im-siegerland.de
Mein Name “Konni”, der oben rechts dick in grün geschrieben ist, ist verlinkt, dann kommst Du direkt dahin.
LG Konni
am 23. Juni 2009 um 3:10 pm Uhr
Ich meine natürlich oben links….
am 14. Juli 2009 um 4:52 pm Uhr
am 16. Juli 2009 um 9:36 pm Uhr
Hallo, diese Diskussionen sind ja sehr interessant und aufschlußreich. Ich habe mich gerade als Coach für WW beworben und werde in den nächsten Tagen ein Gespräch führen. Was mich jetzt sehr wundert, ist das jemand, der 11 Jahre dabei war , plötzlich merkt das es das wohl doch nicht ist. Ich habe mir Deine Seite angeschaut, Conni und lese bei Low Fat auch etwas über Points. Das sieht alles ein wenig abgekupfert aus und vier Stunden für 34,-€ erscheint mir auch nicht wenig.
Aber, jeder muß seinen Weg gehen, da gebe ich Dir völlig recht.
am 16. Juli 2009 um 9:45 pm Uhr
Was ich noch hinzufügen möchte ist, das auch ich durch WW sehr gut abgenommen habe und keinen großartigen JOJO-Effekt hatte als ich nicht mehr nach Punkten gegessen habe. Das ist das ,was mich überzeugt hat und was ich auch an andere weiter geben möchte. Meine Ernährung hat sich nach einem Kurs WW komplett geändert, was mir auch heute noch gut tut.
Ich bin leider ein Süßigkeiten-Fan, aber auch diesem Hobby konnte ich nachgehen und habe trotzdem abgenommen.
Viele meiner Freundinnen probieren es immer wieder mit irgenwelchen neuen Diäten und alle haben immer wieder einen großen JOJO-Effekt, was dann natürlich frustierend ist.Allen habe ich bislang geraten es doch einmal mit WW zu testen.Ich hoffe Sie kommen alle in meine Kurse- grinz-
am 17. Juli 2009 um 3:29 pm Uhr
Hallo Carisma33!
Du hast Dich als WW-Coach beworben, das ist schön und ich wünsche Dir viel Erfolg.
Wenn Du mich nicht verstehen willst, warum ich die Firma verlassen habe, dann hast Du nicht richtig gelesen.
Die Firma hat sich in den letzten 7 Jahren immens verändert, so dass die “alten Hasen” so manche Überzeugung über Bord werfen oder gehen mußten.
Die Verdienstmöglichkeiten sind erheblich schlechter geworden und so mancher Coach arbeitet nicht kostendeckend, denn da sind ja nicht nur die Miete, die Mitarbeiter, die Kosten für Auto, sondern auch Versicherungen (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Haftpflichtversicherung, etc.), Telefon, Seminare, Zertifikationen, die Anschaffungskosten für einen Laptop, eventuell die Kosten für einen Steuerberater etc.
Auch das benötigte Auto muß schon etwas größer sein, damit die Produktmengen auch zum Treffen-Ort transportiert werden können.
Die unangemeldeten “Hospitationen” oder Überprüfungen des gesamten Treffenablaufes, der Administration, etc. werden als Chance dargestellt, arten aber meistens zu immensem negativen Stress für den Coach aus.
Du wirst als selbstständige Partnerin des Unternehmens bezeichnet, trägst die Hauptlast des Risikos, aber Du bist auch weisungsgebunden und zur Corporate Identity verpflichtet.
Aber ich will auch etwas Positives loswerden. Macht man diesen Job gerne und mit Herzblut, entwickelt man sich als Person unwahrscheinlich weiter und gewinnt Erfahrungen, die man nicht bezahlen kann. Ich möchte die 11 Jahre Arbeit für WW nicht missen, sie hat mich zu dem gemacht, was ich bin und mir unwahrscheinich viel gebracht.
Auch möchte ich Dich dahingehend korrigieren, dass mein LOWFAT konkret Ernährungsprogramm nicht von WW abgekupfert ist und zudem im letzten “STIFTUNG WARENTEST”- Sonderheft “Diäten” besser in der Bewertung abgeschnitten hat, als WW.
Wer sich nicht mit verschiedenen Ernährungsprogrammen auskennt, wird die Unterschiede auch nicht auf den 1. Blick feststellen.
Wenn Du Coach wirst, wirst Du für Dich vor allem an Erfahrungen gewinnen.
Ich wünsche Dir wirklich von Herzen Erfolg, denn was für mich nicht mehr passend war, kann für Dich ja das Richtige sein.
LG Konni
am 17. Juli 2009 um 4:56 pm Uhr
P.S.
Carissma33, wenn Du WW-Coach wirst, solltest Du einen großen, leeren, kühlen Lagerraum zur Verfügung haben, damit Du die vielen Produkte auch sachgemäß lagern kannst.
am 31. Juli 2009 um 10:40 am Uhr
Die Firma WW – the never ending Story!
Ich war bis vor zwei Jahren Leiterin bei WW und habe damals mit etlichen Leiterinnen das Handtuch geworfen (allein in meiner Heimatstadt waren es im Umkreis von 10 km drei Leiterinnen) bundesweit bestimmt weitaus mehr. Man konnte den Aufstand im Partnerportal ( Portal für Leiterinnen von WW) gut verfolgen, habe das Gefühl das sich nichts geändert hat, grins – gut das ich den Absprung geschafft habe! Einige meiner Kolleginnen hatten damals totale Existenzsorgen, die mußten Geld drauflegen, aber WW hat nicht reagiert es wurden munter weitere Treffen eröffnet für das Projekt 6000 (oder waren es 4000 oder 5000) – für Branchenfremde es sollten bis zu einem gewissen Zeitpunkt auf biegen und brechen ich glaube 6000 Treffen in Deutschland zu finden sein.
Ich habe keine guten Erinnerungen an die “partnerschaftliche” Zusammenarbeit mit WW, Partner gehen anders miteinander um. Partner sind auf Augenhöhe und kriegen nicht dauernd die Keule auf den Kopf.
Ich wünsche allen WW Leiterinnen das Sie sich nicht selbst verlieren und ohne Scheuklappen den Konzern betrachten!
am 31. Juli 2009 um 12:19 pm Uhr
Konni schrieb: Die unangemeldeten “Hospitationen” oder Überprüfungen des gesamten Treffenablaufes, der Administration, etc. werden als Chance dargestellt, arten aber meistens zu immensem negativen Stress für den Coach aus.
… ich hätte es nicht besser beschreiben können und habe es genauso empfunden. Bei mir war das schlimme, ich habe mich nicht mundtod machen lassen, weder im Partnerportal noch auf den berühmten AT`s und die Überprüfungen waren im Schnitt alle 6-8 Wochen – das macht Freude. Obwohl meine Treffen sehr gut gefüllt waren, gab es immer Druck, man fand immer ein Haar in der Suppe. Ich erinnere mich an eine Überprüfung oder war es ein Telefontermin (hatte man zu allem Überfluß auch alle 8-12 Wochen) in dem ich keine neuen Ziele fassen wollte, da hättet ihr mal meine Gebietsbeauftragte hören sollen, Druck pur, ohne Ziele kein Wachstum, wertvolle Ziele machen stark und noch so ein bla, bla, bla.. Ziele waren immer wichtig, egal ob man das alte erreicht hatte oder nicht – es wurden punktum neue Ziele gesteckt – mehr durch die Gebietsbeauftragte als durch einen selbst. Bei mir hat dieser ganze Streß zum burn out geführt, was eigentlich logisch ist, wenn nie reicht was man tut brennt man zwangsläufig aus. WW wollte immer das man sich als Partner des Unternehmens fühlt, als selbstständiger Partner, im Rückblick gesehen, war ich nie Partner – sondern Handlanger.
am 16. September 2009 um 4:07 pm Uhr
WW läßt die Gruppen sterben und eröffnet immer mehr “Kompetenz-Zentren”. Liegt das am akuten Mitgliederschwund oder sind zu viele Abnehmewillige WW leid?
am 05. Oktober 2009 um 12:07 pm Uhr
In Zeiten der Finanzkrise leiden Logischerweise auch die Coaches von ww!
Das Gruppen sterben und nur Center eröffnet werden ist mir neu!!
Ich als Coach habe durchschnittlich 30TN im Treffen!
Ich eröffne ein weiteres Treffen,was sicherlich an den ausbleibenden TN liegt!!
Fakt ist das Weight Watchers Marktführer ist
und auch bleiben wird!
Die Weiterentwicklung find ich super und stehe auch hinter dem was in Zukunft kommen wird!!
Es gibt immer Pro und Contras . Nur sollte man sachlich bleiben!!
am 09. Oktober 2009 um 6:15 pm Uhr
Hallo Neuling!
Mit der benötigten Sachlichkeit gebe ich Dir unbedingt recht!
Schön, dass Du noch hinter der Firma stehst und guten Gewissens ein Ernährungsprogramm in Zukunft vertreten kannst, dass keinen Abnahmeerfolg mehr verspricht und nicht mehr für Diabetiker geeignet ist.
Im Gegensatz zu Dir haben wir “Alten” Erfahrungen gemacht, die Du auch noch mit der kommenden Zeit machen wirst. Neue Besen kehren immer gut, bis zum 1. Crash.
Ich wünsche Dir, dass die Erfahrungen “sanfter” bei Dir ausfallen, dass Du noch lange Spaß an Deinem WW-Job hast und dass Du kostendeckend arbeiten kannst.
LG Konni
am 09. Oktober 2009 um 6:18 pm Uhr
P.S.
30 TN sind ganz nett, aber noch vor 3 Jahren war diese TN-Zahl pro Treffen unterirdisch! Wir hatten im Schnitt 35-50 TN im Treffen und waren noch 2500 Kolleginnen und Kollegen.
am 24. Oktober 2009 um 2:30 pm Uhr
Liebe Konni,
Meine Betonung liegt auf :im Durchschnitt 30TN. IM TREFFEN
Das sollte bedeutet 3oTN die im Treffen sitzen. Das immer viele nur zum Wiegen und Einkaufen kommen ist dir sicherlich bewußt!
Finaziell komm ich prima klar! Warum auch nicht ?
Man sollte sich im Vorfeld bewußt machen wo man hin will!! Denn nur gute Coaches haben Volle Treffen
ZUm AT und Kontrolle sei gesagt:
Ich liebe das,denn dann lauf ich zu Höchstform auf!
Und man kann immer alles von 2 Seiten sehen! Ich sehe Kontrollen als Hilfe! Denn Aussenstehende sehen manchmal Dinge die man selbst nicht mehr sieht!
” Schön, dass Du noch hinter der Firma stehst und guten Gewissens ein Ernährungsprogramm in Zukunft vertreten kannst, dass keinen Abnahmeerfolg mehr verspricht und nicht mehr für Diabetiker geeignet ist.”
Dazu erkläre mir doch bitte einiges!
Lieben Gruss
N.
PS:Weißt du denn ,warum es weniger Coaches sind?
am 30. Oktober 2009 um 12:40 am Uhr
Weißt Du, Neuling, es gibt immer Netzwerke, Freundschaften und Kontakte, die vertrauenswürdig sind und über lange Zeiten halten! Glaubst Du im Ernst, dass ich Dir diese verrate????
Ich weiß aus ganz sicherer Quelle, dass Ihr nur noch um die 950 Coaches seid, vor 3-4 Jahren waren es noch mehr als 2500!
Wie anders erklärt sich dann, dass Ihr Coaches zu WW-Centern ermuntert werdet?? Warum hören vor allem die “alten Hasen” auf, mit deren Arbeit die Firma erst richtig erfolgreich gemacht wurde? Einige Gründe habe ich hier in vorherigen Beiträgen schon dargestellt.
“ZUm AT und Kontrolle sei gesagt:
Ich liebe das,denn dann lauf ich zu Höchstform auf!” Sorry, da kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen! So war ich auch mal. Immerhin habe ich um die 60-65 ATs bei ca. 10-12 GBBs (Area Manager) mitgemacht, bin viele tausend Kilometer über die Jahre dort hin gefahren, hatte aber, nach ca. dem 10. AT, im Gepäck immer einen Konferenzblock dabei, in dessen rechter oberer Ecke ein Sodoku zu lösen war, weil ich diese Firmenverkaufsshow mit Friede-Freude-Eierkuchen-Getue nicht mehr ertragen konnte! Die berühmte Nutzenbrücke, die wir repräsentiert bekamen, um gewisse Vorgehensweisen mitzutragen und umzusetzen. Irgendwann, nach einigen Erfahrungen, bröckelt die schöne Fassade massiv und irgendwann resigniert jeder. Wenn wir nicht alle so einen Spaß an diesem Job hätten, hätten wir gar nicht so lange durchgehalten.
Mit den 18 Sattmachern hatte ich schon erhebliche Zweifel, ob da die unkontrollierten Esser mit umgehen konnten, aber jetzt???
Ich werde hier nichts über das neue Programm verraten, was ich schon weiß, denn ich respektiere Eure Schweigepflicht.
Wir werden uns hier mit Sicherheit ab Mitte/Ende November auseinandersetzen, was das neue Programm betrifft. Aber vorher nicht.
Lass uns dann bitte ganz sachlich argumentieren.
LG Konni
P.S. Ich finde es übrigens immer noch recht spaßig, dass Ihr es nötig habt anonym mit Kritikern zu diskutieren! Jedenfalls verstecke ich mich nicht.
am 04. November 2009 um 3:45 pm Uhr
Hallo Konni,
Ehrlich gesagt ,finde ich das neue tausendmal besser als die 18Sattmacher
Lg
am 19. November 2009 um 6:40 pm Uhr
Also Neuling, mit diesem Programm soll man abnehmen können????
Alles Obst frei?? Sattmacher??? Bist Du Dir eigentlich darüber bewußt, dass jemand, der kein kontrollierter Esser ist, auf fast
5000 kcal pro Tag bei geringster Pointszahl kommen kann??
Was daran findest Du “tausendmal besser”??? Wie soll ein Teilnehmer auf diese Art und Weise lernen kontrolliert zu essen??
Das beste WW-Programm war immer noch “Erfolgssignale”.
LG Konni
am 02. Februar 2010 um 5:17 pm Uhr
Ich gebe Konni uneingeschränkt recht!
Ich kann auch keinen raten Coach zu werden!!
am 04. März 2010 um 10:11 pm Uhr
Hallo Konni,
ich kenne WW als Teilnehmerin seit 2002. Anfang Januar 2010 bin ich neu eingestiegen in das neue ProPoints-Programm. Seitdem habe ich 6,5 kg abgenommen. Es funktioniert also. Und für mich funktioniert es am besten von allen WW-Programmen, die ich kenne.
Warum? Wegen dem Wochenextra. Ich habe es früher nie geschafft, Points zu sparen, und habe deshalb regelmäßig mein Points-Konto überschritten inkl. schlechtem Gewissen und dem Gefühl der Unfähigkeit.
Nun habe ich das Wochenextra, Obst frei und Sattmacher. Und ich halte mich an das Programm – immer. Und ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass ich dieses Mal durchhalten kann bis zur Gold-Mitgliedschaft.
Übrigens wissen wir Teilnehmer, dass wir nicht unbegrenzt Obst oder Sattmacher essen können und uns einbilden, dann noch abzunehmen! Es gilt nach wie vor als Richtwert 2 Portionen Obst am Tag und Sattmacher, bis man angenehm satt ist – nicht, bis man kurz vor dem Platzen ist.
LG
Iris
am 15. August 2010 um 8:45 pm Uhr
Hallo alle zusammen,
Eine echt hochspannende Diskussion! Ich habe selbst mit dem FlexPoint Programm vor Jahren gut abgenommen und bin in diesem Jahr wieder eingestiegen, um die restlichen Kilos loszuwerden. Leider hat das neue ProPoints Programm bei mir überhaupt nicht gegriffen, obwohl ich Sattmacher Portionen immer mit der exakten Menge berechnet habe, und das Wochenextra nicht genutzt habe. Greift wohl nicht bei jedem gleich gut… Nach den ersten erfolglosen Wochen bin ich dann wieder auf das alte Programm umgestiegen, besuche aber weiterhin die Treffen, weil es mir hilft, bei der Stange zu bleiben. Da fühle ich mich auch frei, das Programm zu wählen, das mir weiterhilft. Die Leiterin meines Treffens ist informiert und unterstützt mich, schließlich geht es hier um mich. Ich denke, jedem ist klar, warum alle paar Jahre ein “neues” Programm vorgestellt wird, schließlich leben ja auch etliche Menschen davon. Das so eine “Weiterentwicklung” nicht immer nur positiv ist ist schade, aber in fast allen Lebensbereichen so; in der “guten alten Zeit” war immer alles besser, und ich denke, dass viele, die jetzt coach werden, das Gleiche in 20 Jahren über die heutigen Programme sagen werden. So isses halt. Das WW Prinzip hat mir persönlich am besten von allem geholfen, da ich zum ersten Mal durch die Berechnung meiner Points einen Eindruck bekam, wieviel mein Körper eigentlich an zugeführter Nahrungsenergie benötigt. Das Gefühl dafür hatte ich vollständig verloren. Auch sind die Treffen mit dem Selbsthilfe-Gruppen-Effekt sehr hilfreich, und ich persönlich brauche den kleinen Druck des Gewogen-werdens, aber auch das Gefühl, nicht allein zu sein mit meinem Problem. Schon bei der ersten Abnahme, aber jetzt ganz konkret, habe ich vor, mich als coach zu bewerben. Natürlich wünsche ich mir einen fairen Partner, und von dem Begriff “Selbstständigkeit” habe ich eine etwas andere Vorstellung als das, was hier beschrieben wurde. Die Vorstellung, von unangekündigten “Hospitanten” heimgesucht zu werden, gefällt mir überhaupt nicht, wenn ich selbstständig bin, will ich auch selbst meines Glückes Schmied sein, ohne Kontroll-Instanz…Ich denke auch, man kann als coach nur wirklich gute Arbeit leisten, wenn man auch zufrieden ist, sprich finanziell ein positives Feedback bekommt. Mein Eindruck von der Tätigkeit als Leiterin ist nach all diesen Beiträgen jetzt sicher etwas desillusionierter, aber das kann ja auf keinen Fall schaden. Ich werde mich trotzdem bewerben, weil ich der Überzeugung bin, dass man aus den Erfahrungen anderer nicht lernen kann, jeder ist eben anders und steckt in einer anderen Lebenssituation, und was für den einen gut ist…,allerdings werde ich jetzt sicherlich kritischer hinschauen. Vielen Dank dafür! Zu versuchen, sachlich und respektvoll zu bleiben ist in solchen Diskussionen (wie auch überhaupt) sicherlich angebracht, und somit möchte ich doch der (mir unbekannten) Konni beistehen, die sich schließlich einfach nur in eine andere Richtung weiterentwickelt hat, und sichlich bemüht ist, in ihren statements fair zu bleiben.
LG
Bibi
am 14. Oktober 2010 um 1:31 am Uhr
Hallo,
ich selbst bin nun das dritte Mal dabei fleißig Punkte zu zählen.
Beim ersten Mal habe ich 20 kg abgenommen, beim zweiten Mal 10 kg und nun möchte ich 15 kg abnehmen.
Wenn ich eifrig Punkte zähle, klappt bei mir alles. Bin ich aber bei meinem Wohlfühlgewicht angekommen und fange so langsam an nicht mehr 100%ig zuzählen, habe ich auch hier den Jojo-Effekt.
Dazu muss ich sagen, dass ich beim nicht mehr 100%ig zählen, nicht anfange Süßes und Chips zu mir zunehmen bzw. ständig Fast Food zu essen. NEIN! Ich zähle nur nicht mehr wirklich und trotzdem nehme ich zu. Auch habe ich ständig Hunger, was mich schon oft dazu bewegt hat, einfach nicht mehr zu zählen. Denn es ist fürchterlich den ganzen Tag zu arbeiten in Bewegung zu sein und man hat das Gefühl nichts zu essen zu bekommen. Auch werden die Portionen die ich esse von meinen Leuten beschmunzelt, denn wenn man sich die Liste anschaut die man so am Tag schreibt, nimmt man an Essen irgendwie nicht viel zu sich. Und wer wird von Gurke und Paprika wirklich satt? Ich hab noch keinen gefunden, der damit zufrieden ist. Oder eben die 0-Points-Suppen? Im ersten Moment ist man satt, aber nach ca. einer Stunde meldet sich der Hunger wieder. Und wenn man keine Ponits mehr zu Verfügung hat und das Gemüse für 0 Ponits auch nicht mehr sehen kann, geht man schön hungrig ins Bett.
So, nun aber genug gemeckert. Meckern tue ich gerne, wenn ich Hunger habe.
Trotzallem zähle ich wieder mal, mit der Hoffnung eben wieder schnell abzunehmen (habe bis jetzt immer schnell damit abgenommen) und hoffentlich hält es diesmal, wenn ich bei meinem Wunschgewicht angekommen bin (Hoffnung ist schon fast verschwunden).
Liebe Grüße
am 29. November 2010 um 12:54 pm Uhr
Hallo zusammen,
zufällig bin ich in diesem Block gelandet. Die Diskussionen finde ich zum Teil haarsträubend, zumal die Hintergründe für die jeweiligen Positionen und Argumentationen ja auf der Hand liegen. Die eine Seite macht WW schlecht, weil sie eigene Bücher, Kurse etc. verkaufen möchte. Andere wiederum sind frustriert, weil sie nicht abgenommen haben und verdammen dann gleich das ganze System. Es ist ja auch immer einfacher, die Schuld nicht bei sich selbst zu suchen. Die dritte Gruppe wiederum argumentiert pro WW und freut sich über die verlorenen Kilos – zu Recht! Ich selbst bin weder leichtgläubig, noch blauäugig und habe meinen beruflichen Hingergrund in der Werbebranche. Das Angebot von WW ist meiner Meinung nach, verglichen mit anderen Methoden, recht fair. Als Gold-Mitglied zahlt man nach erfolgreicher Abnahme letztendlich keinen Cent mehr. Die eigene Disziplin, um sein Traumgewicht zu halten, muss aber jeder selbst mitbringen.
Viele Grüße
PS: Ich selbst habe mit dem aktuellen Pro Points-Program von WW ohne Probleme 15 kg abgenommen und passe wieder in Kleidergröße 36. WW-Produkte habe ich bis zum heutigen Tag keine gekauft.
am 05. Januar 2011 um 11:51 am Uhr
Vielen Dank für diese interessante Diskussion, die ich erst finde, nachdem das letzte Posting 3 Monate zurückliegt.
Ich hatte damals mit dem Ampel-System zügig 11kg abgenommen (70 auf 59). FlexPoints hatte bei mir nicht funktioniert. Nachdem die Gruppenleiterin mir auch nicht helfen konnte, habe ich aufgegeben. Teste ich ProPoints oder nicht? Bin gerade sehr am Grübeln….