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Die Kocharena – Profis gegen Hobbyköche

Abgelegt unter Medien & TV by Tobias am 13. November 2007

Die KocharenaAm Sonntag lief die zweite Ausgabe der Kocharena auf Vox. Diesesmal stellte sich Tim Mälzer gegen 5 Gewinner der Sendung „Das perfekte Dinner„. Das Show-Prinzip: Einer der fünf Herausforderer wird per Zufallsgenerator auserkoren gegen einen Profi zu kochen. Zu Beginn müssen beide Köche dann in einer bestimmten Zeitvorgabe ein Gericht eines 5-Gänge-Menüs zaubern. Anschließend wertet dann eine dreiköpfige Jury die jeweilige Kreation. Hat der Kandidat mehr oder gleichviel Punkte wie der Profi, darf er in der nächsten Runde weiterkochen. Andernfalls erhält ein neuer Kandidat seine Chance. Am Ende winkt eine neue Küche im Wert von 15.000 Euro.

Im Reviewerportal wurde die Sendung schon kritisch beäugt. Nachdem wohl Mälzer’s „Born To Cook“ nur mäßigen Quotenerfolg feiern konnte, schob man bei Vox einfach die Kocharena mit weiteren Starköchen nach.

Auch Herr Paulsen hat schon von der Arena berichtet, und die erste Folge sogleich live mitgebloggt. Auch ich habe die erste Folge mit Johann Lafer gesehen und meine Kritik ist eigentlich fast die Gleiche. Sogar als Zuschauer konnte man die fertigen Gerichte optisch eindeutig zwischen Profi- und Hobbykoch unterscheiden. Ganz besonders das Dessert von Herrn Lafer, was perfekt angerichtet war. Dass nun aber die gestresste Kandidatin mit ihren dahingedatschten Crepes gewonnen hat, ist wohl nur aus show-technischen Gründen zu erklären. Ein glücklicher Gewinner am Ende motiviert die Zuschauer wohl eher, sich die zweite Folge der Sendung anzutun. Positiv ist allerdings, dass die Zuschauer zu sehen bekommen, dass Kochen gar nicht so schwer ist, und eine Mahlzeit auch ohne Tütenpulver, Fixsoßen und Glutamat auskommt.

Weitere Sendetermine:
Donnerstag, 15. November, 20.15 Uhr
Sonntag, 18. November, 20.15 Uhr

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5 Kommentare zu 'Die Kocharena – Profis gegen Hobbyköche'

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  1. Tom sagte,

    am 13. November 2007 um 11:35 am Uhr

    Hmmm, ist das nun eine Empfehlung, sich die Senung anzusehen, oder eher nicht..? 😉

  2. Tobias sagte,

    am 13. November 2007 um 11:55 am Uhr

    Eigentlich sollte sich jeder selbst ein Bild von der Sendung machen, stellenweise ist sie recht unterhaltsam, stellenweise aber eben auch arg gekünstelt. Den Profis zuzuschauen find ich teilweise auch recht lehrreich, aber dafür brauchts eben nicht unbedingt eine „Arena“.


  3. am 13. November 2007 um 12:37 pm Uhr

    @Tom
    …wenn Tim Mälzer mit seinem unermüdlichen Mundwerk nicht mehr dabei ist, brauchst Du nicht einzuschalten.
    Aber Mälzer hat´s drauf.


  4. am 13. November 2007 um 2:43 pm Uhr

    Ich habe mir die Sendung mit Johann Lafer angeschaut (aber auch nicht bis zum Schluss)und mir dann die zweite Sendung gespart, obwohl ich Tim Mälzer und seine Art eigentlich mag.
    Ich finde es interessant, was aus den vorgegebenen Zutaten hergestellt wird, aber wie schon erwähnt, die Präsentation eines Profis wird immer eine andere sein, wie die eines Hobbykochs. Aber das finde ich auch gar nicht so schlimm. Geschmacksfernsehen wäre für solche Fälle optimal. 😉

  5. Torsten Lietzke sagte,

    am 14. November 2007 um 2:00 pm Uhr

    Ich sah am WE die zweite Sendung der Kocharena auf VOX. Diesmal war Tim Mälzer zu Gast.

    Mälzer ist ein Schwätzer und Dank Jamie Oliver nur da wo er nicht mal im
    Ansatz hingehört. Er hätte besser daran getan nicht zu erscheinen. Man sah sein stümperhafes Zubereiten der vorgegebenen Menüs. Für jeden Koch und das sage ich mit aller Betacht ist es ein Leichtes das Soufle zumindestens aus dem Kopf zu zaubern.

    Er hat ja weder was im Kopf noch auf der Pfanne. Es war für mich klar das er kläglich schweitert und dies war eindeutig zu sehen. Als er bemerkte hier muss er ja mal richtig kochen versuchte er das Publikum mit Witzchen einzulullen. Selbst der Moderator bzw der Redner(FormelEins) bemerkten dies sehr gut und waren sehr wortgewitzt und schoben Mälzer dahin wo er nicht nur in meinen Augen hingehört.

    Ich bitte meinem Antrag gerecht zu werden und Herrn Tim Mälzer eine
    überbetriebliche Ausbildung(3 Lehrjahre) zum Koch nochmals absolvieren
    zu lassen unter Aufsicht all der guten Köche dieses Landes:

    Herr Baudrexel, Herr Kotaska, Herr Lafer uvm. Sie hätten Ihren Spaß glauben Sie mir.