Kilogucker - Tipps und Tricks rund um Abnehmen, Ernährung und Fitness

Richtiges Warm-up

Abgelegt unter Sport by Tobias am 12. Juli 2013

Wer etwas für die Figur und die Fitness tun möchte, denkt sich oft: Rein in die Jogging-Schuhe und los! Doch von dem schnellen Start ist in jedem Fall abzuraten. Jede Sportart, ganz egal ob Laufen, Fahrradfahren oder Tennisspielen, verlangt vor der Ausführung vorherige Aufwärmübungen. Warum diese so wichtig sind, wie ein richtiges Warm-up vonstattengeht und welche Folgen es haben kann, unaufgewärmt sportliche Aktivitäten auszuüben, lesen Sie nachstehend.

Keine sportliche Betätigung ohne vorheriges Aufwärmen

Das Warm-up ist eine systematisch abgehandelte Vorbereitungsphase für die nachfolgende Trainingseinheit. Durch die Aufwärmphase wird dem Körper die Gelegenheit gegeben, sich sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht an die bevorstehende Belastung anzupassen. Das Warm-up führt zu einer gesteigerten Tätigkeit von Herz und Lunge und die Atemtätigkeit wird angeregt. Dies sorgt für eine bessere Ausdauer. Dadurch steigt ebenso die Muskeltemperatur an, wodurch diese optimal auf kommende Reize vorbereitet werden. Die Muskeln werden insgesamt leistungsfähiger, mögliche Verletzungsrisiken werden gesenkt. Lockere Bewegungen sorgen für mehr Gelenkflüssigkeit und die Gelenke sind so besser belastbar. Gerade Sportarten, welche in hohem Maße die Gelenke belasten, wie eine ausdauernde Laufeinheit oder das Sporteln bei kalten Temperaturen, sollten nicht ohne Warm-up ausgeführt werden. Bei den unterschiedlichen Sportarten werden verschiedene Körperregionen belastet, daher verlangt jede Sportart nach einem individuellen Warm-up. So sollten begeisterte Läufer nicht gleich mit vollem Tempo losrennen, sondern erst mal ganz langsam anfangen und die Bewegungsabläufe dann moderat steigern. Auch Gewichtstraining für den Muskelaufbau ist schonender, wenn die beanspruchten Körperpartien im Vorfeld etwas gedehnt werden. Vor allem Schulkinder sollten nicht unaufgewärmt Sport machen. Hilfreich ist es, die Kinder spielerisch auf den Sport vorzubereiten. Zu guter Musik etwas tanzen oder hopsen bringt nicht nur Spaß, es ist auch eine tolle Aufwärmübung.

Sport ohne Warm-up kann fatale Folgen haben

Wer seinen Sport ausführt, ohne vorher ein ausreichendes Warm-Up der einzelnen Körperregionen durchzuführen, dem können böse Überraschungen drohen. Die Folgen beginnen bei einer schnellen Ermüdung der Muskeln und gehen über Muskelzerrungen sowie überdehnte Sehnen bis hin zum Achillessehnenriss. Letzteres gehört unbedingt in sportmedizinische Behandlung. Überdehnte Sehnen oder überbeanspruchte Muskeln können Sie dagegen ganz leicht selbst therapieren, indem Sie den Bereich weitestgehend schonen und mit Wärme versorgen. Eine vorübergehende Belastungspause ist zudem ebenso sinnvoll, wie eine feste Bandagierung in diesem Bereich.

Bildquelle: Adria Richards / flickr.com

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