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Stress: Ärger und Probleme mit dem Bauch

Abgelegt unter Gesundheit by Tobias am 21. Dezember 2012

Wie kein anderes unserer Organe leidet der Magen unter Stress – und ist einer der ersten, der uns sagt: so nicht. Das Gehirn und der Magen sind die zwei Organe, wo Stress sich am schnellsten zeigt: durch Kopfschmerzen oder unterschiedliche Arten von Magenbeschwerden. Es gibt aber verschiedene Indikatoren und Warnsignale, die zeigen, ob man Stress hat, sowie eine Lösung für die Probleme.

Indikator für Fehlverhalten

Viele Menschen ärgern sich über ihren Magen, wenn er einfach nicht so recht mitziehen will. Man hat eben keine Zeit, für einen sorgfältigen Ernährungsplan und isst immer was zwischendurch. Wenn mal gerade Pause im Bürostress ist oder wenn man jetzt zu Jahresende zwischen den vielen Besorgungen mal kurz nach Luft schnappen kann. Die wenigsten von uns haben dann auch in solchen Momenten einen gesunden Snack dabei, den sie sich morgens gemacht haben. Auch eher selten befindet man sich dann gerade irgendwo, wo man etwas Gesundes kaufen könnte. Meist ist das Nächste eine Bäckerei mit belegten Brötchen, Pizzateilen oder auch gleich die Würstchenbude oder ein Fastfood-Restaurant. Das bedeutet dann, dass man nicht nur unregelmäßig isst und dann auch noch schnell kaut, ja geradezu herunterschlingt, sondern auch noch etwas nicht übermäßig Gesundes zu sich nimmt. Diese drei Faktoren zusammen führen dann meistens dazu, dass unser Magen rebelliert.

Rebellion im Unterhaus

Damit will er uns eben sagen: bis hierher und nicht weiter. Und das ist auch gut so. Eigentlich handelt unser Magen da geradezu vorbildlich. Denn wie wir alle nur zu gut in der Theorie wissen, dass zu viel Stress nicht gut für uns ist – in der Praxis lassen wir uns viel zu oft doch dazu verleiten, die Warnsignale zu überhören. Stattdessen denkt man sich, ich schaffe das schon, nur diese Woche noch und dann ist alles geritzt. Oft bleibt dieser Stress für den Magen aber ein Dauerzustand. Denn als Erstes auf der Strecke bleibt das regelmäßige, genüsslich langsame und ausgewogene Essen.

Kleine Bissen, kleine Probleme

Es darf auch mal Fastfood sein, aber nicht zu oft. Auch was im Fastfood-Restaurant gekauft wurde, muss nicht unbedingt „fast“ gegessen werden. Stress im Magen kommt von der Hektik drum herum. Slow Food ist zwar weit mehr als langsam gegessenes Essen, aber mit langsamem Essen kann man schon viel erreichen. Schlecht zerkautes Essen ist für den Magen viel schwerer zu verarbeiten. Das bleibt erst einmal bleischwer im Magen liegen und verursacht ein sehr unangenehmes Völlegefühl – bis hin dazu, dass der Magen im Stress aufstoßen muss und Magensäure in die Speiseröhre wandert, was dann unter Sodbrennen bekannt ist.

Geregelte, gesunde Mahlzeiten als Lösung

Ein erster Ansatzpunkt, um einen gestressten Magen zu verhindern, ist es, wenig und langsam zu essen. Wenn man partout keine lange Mittagpause haben kann, um eine ordentliche Mahlzeit in der notwendigen Zeit langsam zu sich zu nehmen, dann macht man aus der einen großen Mahlzeit zwei oder drei kleine – in den kleineren Pausen zwischendurch. Am besten nimmt man sich da ein selbstgemachtes Brot und ein paar Obststücke mit. Und in den dreimal fünf Minuten, die man während der Arbeitszeit dafür findet, sollte man langsam kauen und in aller Ruhe essen. Und das große Essen auf abends verschieben.

Bildquelle: divinemisscopa / flickr.com

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2 Kommentare zu 'Stress: Ärger und Probleme mit dem Bauch'

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  1. Liliana sagte,

    am 24. Dezember 2012 um 10:30 pm Uhr

    Stimmt, der Magen zeigt meist deutlich, was er von Stress hält. Liegt allerdings auch nicht nur an der Ernährung.

    Wünsche Dir frohe Weihnachten!


  2. am 02. Januar 2013 um 10:40 am Uhr

    Gewichtszunahme ist oft die folge unkontrollierten Essverhaltens aufgrund von Stress oder anderen Problemen. Wenn man die Probleme nicht selbst lösen kann, sollte man einen Psychologen aufsuchen, der einem hilft die Probleme zu bewältigen.