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Sind eigene Getränke im Fitness-Studio erlaubt?

Abgelegt unter Tipps & Tricks by Tobias am 15. Juli 2010

Die Frage, ob man seine eigenen, mitgebrachten Getränke im Fitness-Studio verwenden darf, erhitzt sehr oft die Gemüter. Denn leider sehen sich die meisten Studio-Betreiber mit ihren AGB-Klauseln und Hausordnungen im Recht. So schreiben viele Fitness-Studios ihren Kunden vor, im Studio keine eigenen Getränke verwenden zu dürfen, nur die Getränke vom Studio seien zulässig. Wenn es im Vertrag drin steht, wird es schon seine Richtigkeit haben, denken sich leider viele und kaufen die teuren Studio-Getränke. Die Gerichte sprechen aber eine andere Sprache und erklären die Getränke-Klauseln für unwirksam.

Als Kunde kann man also sehr wohl, seine eigenen Getränke mitbringen, denn alles andere würde unter „unangemessener Benachteiligung“ fallen. Manche Studios haben das zwar schon anerkannt, versuchen jedoch mit neuen Tricks, die Kunden vom Trinken abzuhalten. So werden eigene Getränke oft nur in der Umkleidekabine erlaubt. Aber auch dies ist unwirksam, wenn der Betreiber im Trainingsbereich die Studio-Getränke zulässt.

Auch neu, ist die Masche mit der „Gaststättenlizenz“. Der Studiobetreiber erklärt das Fitness-Studio kurzerhand zur Gaststätte, dort sind eigene Getränke ja auch verboten. Leider vergessen die Betreiber hierbei, dass jedes Studio eine Ausschankgenehmigung braucht, wenn es Getränke verkaufen will, und somit das Fitness-Studio nicht zur normalen Gaststätte wird. Hauptpunkt ist immernoch der Flüssigkeitsverlust, der hier zum Tragen kommt und ein Recht auf eigene Getränke einräumt.

Letztlich wird man um Diskussionen aber nie herumkommen, da sich die Betreiber immer für schlauer halten. Schon aus diesem Grund ist mir zu dumm, in ein Studio zu gehen. Joggen oder Radfahren in der freien Natur kostet kein Geld, man hat eine schönere Aussicht und frische Luft. Krafttraing kann man wohldosiert auch ohne schwere Gewichte durchführen, wenn man nicht gleich wie ein Bodybuilder enden will. Und das Beste: Man kann trinken wann und wo man will.

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4 Kommentare zu 'Sind eigene Getränke im Fitness-Studio erlaubt?'

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  1. hanswurst sagte,

    am 15. Juli 2010 um 11:32 pm Uhr

    Sportstudios sind Wirtschaftsbetriebe. Sie stellen ihre Räumlichkeiten, die Geräte und Trainer nicht aus sozialen Aspekten zur Verfügung, sondern sie verdienen damit Geld und schaffen Arbeitsplätze. Ich finde es legitim, wenn sie am Durst (bzw. der notwendigen Flüssigkeitsaufnahme) verdienen wollen.
    Ich selber habe erst in einem Studio zum Sport gefunden. Gerade unter Gewichtsabnahme-Aspekten ist mir das vielfältige Angebot des Studios lieber als z.B. das einseitige Lauftraining. Die Kursgebühr übernimmt meine Krankenkasse. Da habe ich die 1,20 Euro für einen Liter Wasser sicherlich übrig. Die immer häufiger um sich greifende Unsitte, möglichst überall viel Schnäppchen zu machen, gepaart mit der Ansicht, dass Geldverdienen offenbar unanständig ist, geht mir auf den Geist!

  2. Tobias sagte,

    am 16. Juli 2010 um 10:25 am Uhr

    Das hat mit Schnäppchen machen nichts zu tun. Wer im Monat 50-70 Euro aus der eigenen Tasche für die Mitgliedschaft bezahlt, hat nun mal das Recht sich selbst mit Getränken zu versorgen. Ins Schwimmbad kann man auch seine eigenen Getränke mitbringen.

    Zum Thema Geld verdienen: Ich habe nichts dagegen, wenn ein Studio gewinnbringend laufen will. Nur, vieler Betreiber schneiden sich ins eigene Fleisch, denn wer solche Klauseln im „Vertrag“ drin hat, schreckt die Kunden eher ab, als dass er neue gewinnt.


  3. am 08. Oktober 2010 um 4:46 pm Uhr

    […] dass man für die Tür gehen muss. Sei es nun ob man sich ins Auto setzt und in das nächste Fitnessstudio fährt, oder man seine Laufschuhe bindet und ein paar Kilometer seine Runden dreht. Doch für […]

  4. muskeln-aufbauen.org sagte,

    am 19. Oktober 2011 um 10:35 am Uhr

    Finde die AGB-Klausel finde ich unnötig, sollte doch jeder seine Getränke mitnehmen dürfen, die er will.