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Schleichende Werbung von den Weight Watchers

Abgelegt unter Weight Watchers by Tobias am 20. Dezember 2007

Die Medien und vor allem die Diät-Blogger sind entrüstet über die Schleichwerbung der Weight Watchers in Kooperation mit der ZDF-Fernsehmoderatorin Andrea Kiewel.

So schreibt Spiegel-Online:

Konkret geht es um die Sendung des ZDF-Kollegen Johannes B. Kerner, die Kiewel am 23. Januar besuchte. Es wurde ein peinlicher Auftritt. Kiewel pries derart häufig den Namen „Weight Watchers“, dass es Kerner offensichtlich zu viel wurde. Man könne denken, sie werde für diese Aussagen bezahlt, deutete er an. Kiewel stritt das ab.

Auch bei den Blogmedien hat man bereits kritisch über den Auftritt bei Kerner berichtet:

O-Ton Johannes B. Kerner: Moment, Moment. Ich hake einmal ein. Weil jetzt hast du es vier- oder fünfmal gesagt. Jetzt kommen die ersten sicherlich auf den Gedanken – Moment, die hat doch einen Werbevertrag, die ist doch von denen bezahlt. Nur, dass wir das mal geklärt haben. Du bist da normal Mitglied, du zahlst alles selbst, keine Vergünstigungen.

O-Ton Andrea Kiewel: Jede Woche, die ich mich auf die Waage stelle, muss ich bezahlen. Keine Werbeverträge, natürlich nicht.

Bei DWDL.de hat man nun die Passagen aus einem Dokument über eine PR-Kooperation zwischen den Weight Watchers und Andrea Kiewel veröffentlicht.

Gelingt es Andrea Kiewel, das Thema „Power Start“ und ihre Abnahme mit dem Weight-Watchers-Konzept ausführlich in einem besonders erwünschten Format zu platzieren, wird ein Sonderhonorar vereinbart.

Bei Fressnet fragt man sich:

Wäre es nicht besser, sich von der Vorstellung zu trennen, mit solchen Leuten unterhaltsame, nachhaltige Gesundheits-Aufklärung betreiben zu können?

Dieser Frage kann ich mich nur anschließen! Oder eben doch: Alles nur Kommerz?

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16 Kommentare zu 'Schleichende Werbung von den Weight Watchers'

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  1. Tom sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 12:55 am Uhr

    Das Thema ist nicht wirklich neu, aber es kocht halt gerade mal wieder hoch. Aber selbst davon abgesehen, taugt es doch nicht, den Weight Watchers „Kommerz“ vorzuwerfen – allenfalls hat sich Frau Kiewel ungeschickt verhalten, wenn sie wirklich als Testimonial auf der Gehaltsliste von WW stand.

    Dass Prominente als Testimonials für Produkte und Dienstleistungen stehen ist weder typisch für WW noch in irgendeiner Weise in anderen Branchen ungewöhnlich sondern eher eine Standardpraxis im PR-Business. Die Frage ist immer nur, wie weit treibt ein Testimonial seine Rolle als Werbeträger.

  2. Tobias sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 10:36 am Uhr

    Auch andere Firmen treffen mit Sicherheit solche Vereinbarungen. Aber ich finde das bei Weight Watchers halt etwas scheinheilig, man erzählt immer wie toll das Konzept doch ist, und dass es sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet und setzt aber im Hintergrund diverse Tricks ein um das Programm zu pushen.

  3. Tom sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 12:14 pm Uhr

    Mund-zu-Mund-Propaganda ist sicher ein grundlegender Teil des Marketings von WW – zumindest die Leute, die ich persönlich kenne, sind auf Empfehlung von Freunden dazugestoßen.
    Fachlich gesehen zählen allerdings auch prominente Testimonials zur „Mund-zu-Mund-Propaganda“ und werden entsprechend eingesetzt. Außerdem halte ich es angesichts der in Zeitungen, Internet und im Ferrnsehen geschalteten Werbung für WW für ein wenig naiv, dass ein millionenschweres internationales Unternehmen wirklich nur mit „Mund-zu-Mund-Propaganda“ überleben könnte.
    Die Werbung via Testimonials finde ich nicht verwerflich – den Umgang, den manche Testiomnials mit ihrer Rolle als „Repräsentant“ pflegen jedoch schon.

  4. Tobias sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 12:52 pm Uhr

    Außerdem halte ich es angesichts der in Zeitungen, Internet und im Ferrnsehen geschalteten Werbung für WW für ein wenig naiv, dass ein millionenschweres internationales Unternehmen wirklich nur mit „Mund-zu-Mund-Propaganda“ überleben könnte.

    Dem widerspreche ich ja gar nicht, ich finde es allerdings scheinheilig, wenn dann ein solch kommerzielles Unternehmen sich immer wieder über Mund-zu-Mund-Berichte profiliert, und Werbung und Produkte dadurch ganz anders wahrgenommen werden. Wenn dann noch Promis für Geld ein bisschen in dem Schleichwerbung betreiben, sagt das noch lange nicht aus, dass das WW-Konzept ach so toll ist. Es ist ein Werbenetzwerk, ähnlich wie Tupperware, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen ist sicherlich gut, allerdings vielfach zu teuer und manche Produkte sind unnötig wie ein Kropf.

  5. Tom sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 5:23 pm Uhr

    Die Art der Werbung sagt doch über die Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung nichts aus. Du erweckst den Eindruck, als ob WW eine gemeinnützige Einrichtung wäre, der jegliche Werbung untersagt ist. WW ist ein Wirtschaftsunternehmen, das Dienstleistungen und Produkte anbietet. Dazu nutzt WW dieselben Marketingstrategien wie sie jede kommunikativ halbwegs gut organisierte Firma auch nutzt. Auch mein Whisky-Fachhändler lebt zu einem großen Teil von der Empfehlung unter Kennern – um aber neue Kunden an das Produktumfeld heranzuführen nutzt er auch andere Werbestrategien.

    Jeder, der mit WW zu tun hat, oder die Dienstleistungen nutzt, ist sich bewusst, dass die Firma Geld verdienen will – ein Ziel, dass man nur schwer als Vorwurf verwenden kann.

    Ich betone nochmal – wenn Dir diese Form der Werbung nicht gefällt, dann darfst du in Zukunft keine halbwegs bekannte Marke mehr nutzen, denn die arbeiten nach genau demselben Schema F – weil Dein „Feindbild-Raster“ aber entsprechend geeicht ist, fällt es Dir bei WW besonders auf.

    Wo ich Dir zustimme ist die Tatsache, dass Frau Kiewel (möglicherweise) eine Grenze überschritten hat, doch selbst das ist bisher nur ein weiteres Blubbern in der Gerüchteküche.

    Und noch ein Punkt fällt mir als PR-Mensch sofort auf. Eine Lüge sehe ich nicht, geschweigen denn ein Abstreiten einer Werbetätigkeit. Frau Kiewel hat die Frage von Kerner gar nicht beantwortet, bzw. Kerner hatte nicht den Mut, die Frage direkt zu stellen. Frau Kiewel betont, sie sei ganz normal WW-Mitglied und zahle Ihre Treffen. Und das glaube ich ihr – wenn ich für ein Unternehmen tätig werde und für meine Tätigkeit entlohnt werde, bedeutet das nicht, dass ich auch die Produkte / Dienstleistungen umsonst in Anspruch nehmen kann. Frau Kiewel ist in einem kommunikativen Beruf tätig und kennt somit die Gesprächstechniken – gelogen hat sie jedoch (nach Deinem Gesprächsausschnitt) nicht.

    Ich will jetzt niemand reinwaschen oder rechtfertigen – aber ich mag die „Vorwurfswellen“, die heute so schnell durchs Netz und durch die Medien rasen nicht. Denn oft muss man nur genau lesen, dass sich vieles relativiert. Der Skandal ist auch – wenn überhaupt – nur ein „Skandal Kiewel“ aber keinesfalls ein „Skandal WW“.

    Ein letzter Satz zu „allerdings vielfach zu teuer und manche Produkte sind unnötig wie ein Kropf“. Da hast du Recht – aber wirst du jetzt gegen jedes Unternehmen zu einem Kreuzzug aufrufen, das in seinem Portfolio überteuerte oder unnötige Produkte feilbietet? Oder tust du das hier und jetzt nur, weil es eine Firma trifft, die du ohnehin nicht soooo gut leiden kannst? Über die Produkte haben wir uns schon öfter unterhalten und waren uns auch einig. Aber wir leben in einer freien Wirtschaft und jeder kann kaufen, was er für richtig hält. Ich finde Pfannkuchenteig aus der Schüttelflasche auch „unnötig wie ein Kropf“ – aber es gibt offenbar einen Markt dafür, auch wenn ich es nicht wahrhaben will.

    Und zum Preis der Dienstleistung – 9 Euro kostet das wöchentliche Treffen einschließlich aller Broschüren, Beratung, Motivation. Jetzt geh doch bitte mal auf eigene Kosten zu einem Ernährungsberater und sag mir, welche Rechnung der Dir für eine Stunde ausstellt – und dann vergleichen wir nochmal das Preis/Leistungs-Verhältnis.

  6. Tom sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 5:29 pm Uhr

    Sorry Tobias – ich hatte eine andere Textpassage im Kopf beim Tippen – streiche die Passage über das Abstreiten der Werbeverträge. 😉 Inder von dir zitierten Passage betont sie in der Tat „Keine Werbeverträge“ – und wenn sich das wie angedeutet bewahrheiten sollte, dann ist das in der Tat schlicht und einfach dumm.

  7. Tom sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 7:07 pm Uhr

    Und noch was Neues – der Schuss für Frau Kiewel ging nach hinten los. Nachdem sie durch ihr Management die Vorwürfe der Schleichwerbung bestätigt hat, hat sich das ZDF von ihr getrennt -> http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,7136139,00.html

  8. Tobias sagte,

    am 21. Dezember 2007 um 10:17 pm Uhr

    Tom, ich habe nichts dagegen, dass Firmen versuchen Geld zu verdienen. 😉 Ich finds eben nur schade, dass viele Leute so stark auf Netzwerkvertrieb abfahren. Sei es Tupper, Weight Watchers oder MyFFI mit ihren MPG-Caps. Bei jedem System gibt es Erfolge, wie sich diese Einstellen, ob sie langfristig sind und ob man als Kunde wirklich davon profitiert sei mal dahingestellt. Würden manche statt 36 Euro Weight Watchers Beitrag im Monat, für das Geld hochwertige Lebensmittel kaufen und nicht das billge Industriefutter mit Glutamat und Co, könnten sie sich die Treffen sparen.

    „Broschüren, Beratung, Motivation“, die Infos kann man sich mit ein wenig Mühe auch selbst heraussuchen, dass macht sogar Spaß. Machst Du bei Purzelpfund ja auch. 😉 Einen Verein suchen, Sport treiben und Spaß haben, sollte dann auch nicht mehr schwer sein.

  9. Tom sagte,

    am 22. Dezember 2007 um 1:24 am Uhr

    Was verstehst Du denn unter Netzwerkvertrieb? WW veranstaltet Treffen zu festen Zeitpunkten, die man im Internet recherchieren kann oder von Bekannten mitgeteilt bekommt. Wenn das unter Netzwerkvertrieb läuft, dann macht jeder Sportverein mit festen Trainingszeiten auch „Netzwerkvertrieb“ – einziger Unterschied ist die fehlende Gewinnerzielungsabsicht. Bei WW bekommt man im Gegensatz zu Tupper (wo die Party zu einem nach Hause kommt) nicht mal eine Prämie für ein beu geworbenes Mitglied. Insofern zieht der Vorwurf eines Netzwerkvertriebs nicht wirklich. Für mich betreibt WW nüchtern betrachtet ganz klassisches Marketing gemischt mit ein paar PR-Aktivitäten (von denen eine gerade ganz klassisch in die Hose gegangen ist – zumindest für Frau Kiewel).

  10. Tobias sagte,

    am 22. Dezember 2007 um 10:25 am Uhr

    Das Grundprinzip, Kunden in das Geschäftsmodell einzubringen, ein bisschen am Gewinn zu beteiligen und Bekannte zum Mitmachen zu bewegen, ist aber in etwa dasselbe. Die Leiter/innen bei WW waren meistens auch erst normale Kunden die schlussendlich im WW-Netzwerk arbeiten und es weiter ausbauen. Bei Tupper gibt es dann Leiterinnen, bei MyFFI wird man Subunternehmer und verkauft Spritsparpillen. Sicher ist jedes Konzept anders, aber ein Netzwerk sind sie alle.


  11. am 22. Dezember 2007 um 10:44 am Uhr

    Jetzt muss ich dazu auch mal etwas los werden. Ich bin ja auch eine von denen, die den Klienten für 1,5 Stunden Beratung etwas mehr Geld aus der Tasche zieht. 😉
    Wenn jemand abnehmen möchte und mit den Gruppentreffen der WW und dem „Honorar“ zurecht kommt, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung. „Der Weg ist das Ziel!“
    Für mich persönlich ist eine Gruppenberatung nichts und ich biete sie auch nur auf Wunsch an, weil ich meistens davon ausgehe, dass hinter jedem „Ernährungsproblem“, egal welcher Art, meistens noch ein anderes Problem steckt und das kann man oft nur im Einzelgespräch besprechen.

  12. Tom sagte,

    am 23. Dezember 2007 um 4:09 pm Uhr

    Inwiefern werden bei WW Kunden am Geschäftsgewinn beteiligt oder in das Geschäftsmodell eingebracht? Nur weil ich meinen Freunden den iPod empfehle, und die sich den dann kaufen, betreibt Apple doch keinen Netzwerkvertrieb.

    Auch versucht man als WW Mitglied auch nicht, irgendjemand zum „Mitmachen zu bewegen“ – wozu denn auch? Man hat als WWler ja nichts davon, jemand zu einem Treffen zu schleifen. Da gibt es keine Ehrennadeln für geworbene Mitglieder. Das was Leute zu einem Beitritt bewegt, sind schlicht und einfach Erfolge, die sichtbar werden. Meine Frau ist zu den WW gegangen, weil sie gesehen hat, dass ihre Mutter 20 Kilos abgenommen hat und auch seitdem das Gewicht hält. Unsere Trauzeugin hat den Erfolg bei uns gesehen und hat WW ausprobiert, ist dabeigeblieben und hat jetzt ihr Wunschgewicht. Es hat aber nie in irgendeiner Form eine „Überredung“ oder „Anwerbung“ gegeben.

    Und auch die Leiterinnen sind im Gegensatz zur Tupper-Tante keine Propagandistinnen, die mit Ihrer Ware hausieren gehen. Die Leiterinnen betreuen Ihre Treffen, gehen aber ansonsten von sich aus nicht nach außen. Die Kunden kommen zu den Leiterinnen und nicht umgekehrt. Insofern ist auch der Vorwurf, die Leiterinnen würden das „Netzwerk“ weiter ausbauen, falsch.

    Dass die Leiterinnen ehemalige WWlerinnen sind, kann man der Firma jetzt auch nicht wirklich vorwerfen – wer könnte ein System besser und überzeugender präsentieren als jemand, der es erfolgreich absolviert hat. Es kann aber keine Rede davon sein, dass jedeTeilnehmerin nur bei WW ist, um irgendwann Leiterin zu werden. Es gibt Deutschlandweit rund 4600 Treffen (laut WW). Bei druchschnittlich 25 Mitgliedern pro Treffen schätze ich dann mal rund 115 000 aktive WWler. Da eine Leiterin meist mehrere Treffen betreut (gehen wir mal von 5 bis 10 Treffen) aus, gibt es in Deutschland zwischen 460 und 920 Leiterinnen. Da müsste WW aber verdammt expandieren um mit dem Lockmittel „werde Leiterin“ zu kokettieren. Es wird auch weder in Internet noch in den Broschüren noch sonst irgendwo eine entfernt derart geartete „Karrieremöglichkeit“ suggeriert.

    WW betreibt ein super-konservatives Marketing (Anzeigen- / TV-Werbung, Internet) und verlässt sich wie JEDE Firma darauf, dass ihre Kunden auch darüber sprechen. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Bekannte und Freunde für uns Konsumenten als glaubwürdigste Beratungsquellen gelten. Und deshalb liegt jedem Unternehmen daran, vor allem bei der „Mund zu Mund“-Propaganda gut dazustehen.

    Um es nochmals abzurunden – ich bin selbst weder WW-Mitglied, noch bin ich durch einen Werbevertrag an WW gebunden. Ich bin aber, das gebe ich gerne zu, vom Konzept an sich (weitestgehend) überzeugt und habe mich auch schon ein wenig damit beschäftigt. Darum finde ich es umso bedauerlicher, wenn ich auf Artikel stoße, die sich mit dem Thema beschäftigen, aber umso deutlicher jegliches Detailwissen vermissen lassen. Ich habe Dir schon einmal empfohlen, ein Treffen zu besuchen – das kostet beim ersten Mal noch nicht mal Geld. Es gäbe Dir aber Gelegenheit Wissen aus erster Hand widerzugeben, statt auf Hörensagen und eigene Interpretationen von Hörensagen angewiesen zu sein. Von einem Buchautor sollte auch ein wenig Ehrgeiz zur Recherche zu erwarten sein ;).

  13. Tom sagte,

    am 23. Dezember 2007 um 4:11 pm Uhr

    @ Susanne: Das ist doch genau der Punkt. Den Weg muss sich jeder selber suchen. Aber wenn ich mit einem Weg glücklich bin und es funktioniert, dann ist das doch perfekt. Und da sind 9 Euro pro Woche bei WW im Vergleich wohl noch relativ günstig angelegte Moneten 😉 .

  14. Tobias sagte,

    am 24. Dezember 2007 um 2:20 pm Uhr

    Es wird auch weder in Internet noch in den Broschüren noch sonst irgendwo eine entfernt derart geartete “Karrieremöglichkeit” suggeriert.

    Naja, nicht ganz:
    „Werbe“-Erfolgsgeschichte oder http://www.ich-werde-leiter.de!
    Sicherlich ist auch mit den WW ein Erflog möglich, ich möchte das Konzept ja gar nicht zu 100 Prozent verteufeln.

    Von einem Buchautor sollte auch ein wenig Ehrgeiz zur Recherche zu erwarten sein.

    Auch dem stimme ich Dir zu, ich recherchiere viel und beileibe nicht alles, worüber ich gerne schreiben würde, wird auch veröffentlicht, eben weil ich selbst weiß, dass evtl. noch Fakten fehlen.
    Ein Treffen zu Besuchen, bzw. eine Leiterin zu interviewen, steht aber auch noch auf meiner ToDo-Liste.

  15. Karsten sagte,

    am 02. Januar 2008 um 2:57 pm Uhr

    Der Werbevertrag zwischen WW und Kiewel alleine ist ja nichts Verwerfliches. Bedenklich wird es, wenn Schleichwerbung ins Spiel kommt (hier kann man sich natürlich darum streiten, ob dies bei etwas mehr Cleverness von Andreas Kiewel überhaupt jemanden aufgefallen wäre) und richtig schlimm wird es, wenn man quasi schon ertappt wurde und das Ganze dann noch in dieser Art und Weise leugnet, wie es Kiewel getan hat (http://youtube.com/watch?v=dSvfqfOGIrI). Insofern halte ich die Entlassung, die das ZDF (und MDR) ausgesprochen hat, für durchaus nachvollziehbar. Dies ändert bedauerlicherweise aber sicherlich nichts daran, dass Kiewel über Kurz oder Lang sowieso wieder bei einem anderen Sender unterkommt…

  16. Franka sagte,

    am 25. März 2009 um 1:25 pm Uhr

    Ich möchte mich Karsten da voll und ganz anschließen. Testimonials an sich sind doch völlig in Ordnung, da kann sich dann jeder überlegen, ob er der Präsentation und den Aussagen des Prominenten Glauben schenken will. So etwas schlecht „geschlichenes“ wie hier ist allerdings nur peinlich für alle Beteiligten. Auch kann man den Weight Watchers sicher nciht vorwerfen, Werbung für sich machen zu wollen, schließlich sind sie auch nur ein Unternehmen, das etwas verkaufen will, ihre Werbemethoden sollten sie aber vielleicht nochmal überdenken.