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Weight Watchers Diät – Alles kann, nichts muss

Abgelegt unter Weight Watchers by Tobias am 15. Januar 2008

Frei nach dem alten Swinger-Club-Motto „Alles kann, nichts muss“ scheint es wohl auch bei der Weight Watchers Diät zuzugehen. Bei Fressnet bin ich auf einen interessanten, und wie so oft, sehr bissigen Artikel gestossen, der den SWR-Diät-Check aufs Korn nimmt.

Pizza, Currywurst oder ein Rieseneisbecher mit Sahne – das geht bei der Weight Watchers-Diät.

Eine, der tollen Versprechungen, um Leute hinter dem Ofen vor zu locken. Ohne Hirn geht es aber auch bei den Weight Watchers nicht, liebe SWR-Redaktion.

[Der Testerin] hat das Abnehmen in der Gruppe gut getan. Sie empfand das Punktesystem als lebensnah und hatte gar nicht das Gefühl, eine Diät zu machen.

Einfach abnehmen, kann man nur mit den Weight Watchers, weil die Leute ja viel zu blöd sind, sich über die Auswirkungen von Lebensmittel zu informieren. Gut und Böse müssen eben in Punkten festgehalten werden, weil Kalorienzählen bekanntlich out ist. Abnehmen kann ja so einfach sein: Gott sei dank haben die Weight Watchers herausgefunden, dass es genau 18 Sattmacher auf der Welt gibt. Mahlzeit.

intueat.de

14 Kommentare zu 'Weight Watchers Diät – Alles kann, nichts muss'

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  1. Tom sagte,

    am 17. Januar 2008 um 1:11 pm Uhr

    Bloggen kann ja so einfach sein – schön dass die Welt nur schwarz / weiß ist. Da kann man sich sein Feindbild ganz problemlos bewahren und immer wieder munter drauf eindreschen.

    Aber eigentlich sollte man die Größe besitzen, um erkennen zu können, dass es auch Menschen gibt, die vielleicht nicht Dein Interesse, deine Zeit oder deine intellektuelle Aufnahmefähigkeit für ernährungswissenschaftliche Fakten haben. Um eine Steckkarte in deinen PC einzubauen benutzt du doch auch die Einbauanleitung oder studierst du vorher schnell mal 8 Semester Elektrotechnik? WW ist für solche Leute eben die Gebrauchsanleitung.

    Ich finde Deinen Blog an sich wirklich toll. Deine einseitigen Ausfälle in Richtung WW finde ich allerdings inzwischen unerträglich. Unwissenheit und Arroganz sind eine gefährliche Mischung und diese Mischung tritt in eben diesen Beiträgen deutlich zutage – und das macht den sonst guten Eindruck leider zunichte. Ich persönlich – und das mag an meiner journalistischen Vorgeschichte liegen – würde NIE ohne belegbare Fakten und/oder Konsultieren eines Fachmanns ein derartiges „Bashing“ veranstalten.

    Woher Dein Hass auf WW kommt ist mir außerdem völlig schleierhaft. Sag nicht, dass „WW“ kein Feindbild sind, dass Du da keinen Hass pflegst. Schau Dir doch mal Deine Kategorienliste an – ein Allgemeinplatz am anderen: Bio, Medien, Spaß, Sport…… und Weight Watchers. Die Gruppe, die man regelmäßig abwatschen will, erhält zum Trost eine eigene Kategorie?

    Wenn Du schon die Menschen schützen willst, warum vor WW? Die propagieren immerhin (im Endeffekt) dieselbe gesunde Ernährung, die Du auch predigst, und sind auch von Ernährungsberatern anerkannt. Greif doch mal die Diäten an, deren Anwendung gesundheitliche Schäden erwarten lässt – all die einseitigen Eiweiß-, Kohlehydrat- oder Fettdiäten der Herren Atkins, Kirsch, Carr & Co. Aber die Herren (bzw. Ihre Erben).verdienen ja keine Kohle mit ihren immer neuen Büchern und der Dummheit der Leute….


  2. am 17. Januar 2008 um 2:58 pm Uhr

    Ich kann dazu nur schreiben: Jeder soll nach seiner Facon selig werden.

  3. Tobias sagte,

    am 17. Januar 2008 um 3:25 pm Uhr

    Hallo Tom,
    ich hatte ja schon fast mit einem Kommentar gerechnet. Ausnahmsweise ging es aber gar nicht um die Weight Watchers ansich, sondern um den Beitrag beim SWR. Die Weight Watchers behaupten ja keine Diät zu sein, sonder ein Konzept. Von daher fand ich die Aussage „Weight Watchers Diät“ beim SWR etwas komisch.
    Auch die Tatsache, dass alles erlaubt ist, finde ich komisch: Man muss nach Pizza, Currywurst oder einnem „Rieseneisbecher mit Sahne“ einfach seine übrigen 3 Punkte sparsam einsetzen. Schön und gut, aber spätestens am Abend kommt dann der „kleine“ Hunger wieder. Mit langfristigem Abnehmen hat das wenig zu tun.

    Unwissenheit und Arroganz […] Ich […] würde NIE ohne belegbare Fakten und/oder Konsultieren eines Fachmanns ein derartiges „Bashing“ veranstalten.

    Welche meiner Aussagen im obigen Text sind denn falsch, bzw. nicht belegbar?

    Ich finde Werbeaussagen viel schlimmer, die einem suggerieren es gäbe nur Gut und Böse: Die 18 Sattmacher sind so ein Beispiel. Daraus wird von Vielen impliziert, alles Andere wäre böse. Die WW sind das größte Unternehmen in diesem Bereich, von daher gibt es eben auch eine eigene Kategorie. Zu den Werbe-Bashern würde ich aber problemlos auch Optiwell, Formoline und Co zählen.

    Aktuell wird man ja wieder mit Werbung überflutet: Bei allen gehts um die Pfunde nach den Feiertagen. Als ob nur Weihnachten Schuld am Übergewicht wäre.


  4. am 17. Januar 2008 um 6:03 pm Uhr

    Wenn man jetzt ganz pingelig wäre, dann könnte man behaupten, dass die WW selbst nicht wissen, was „Diät“ bedeutet. Von der Wortbedeutung her heißt es nämlich „Lebensweise“ und somit beschäftigt sich die Diätetik mit der Änderung der Lebensweise. Das ist für mich positiv. Darum soll es ja auch gehen. Auch ich finde das WW-Konzept nicht schlecht. Wer damit zurecht kommt, soll es machen. Mich würde nur der Gruppenzwang stören und aus diesem Grund biete ich keine Gruppenkurse an, weil ein Ernährungsproblem oft ein anderes Problem als Hintergrund hat und das gehört für mich (meistens) nicht in eine Gruppe.

  5. Klaus-Peter sagte,

    am 17. Januar 2008 um 8:05 pm Uhr

    Mit der Wortbedeutung nimmt man es heute nicht mehr so genau.
    Von der Bedeutung her wäre ein Entsorgungspark ein Grünfläche, in der ich meine Sorgen los werde.
    Da gäbe es noch mehr Beispiele von „Verdrehungen“. Deshalb bin ich Tobias auch dankbar: So wie er zitiert hat, ist der Sinn gut herübergekommen.

  6. Tom sagte,

    am 21. Januar 2008 um 12:28 pm Uhr

    Wo bringst du Unbelegtes…. Hier zum Beispiel: „Daraus wird von Vielen impliziert, alles Andere wäre böse.“ Hörensagen ist keine belegbare Aussage.

    Und nur weil viele etwas implizieren, zu Deutsch nicht kapieren und hineininterpretieren, muss man es nicht aufbauschen und weitergeben. Jorunalistisch richtig wäre dann zu recherchieren und den eigentlichen Kern des Themas herauszuarbeiten.

    Ich persönlich käme nie auf die Idee, über eine Firma zu berichten, ohne nicht zumindest deren Pressesetelle kontaktiert zu haben, und mir die Angelegenheit von der anderen Seite darstellen zu lassen. Für meine Süßstoffgeschichte beispielsweise habe ich mit Tierernährungs-Wissenschaftlern, Ernährungswissenschaftlern, Ernährungsberatern und Schweinezüchtern gesprochen um ein ausgewogenes Bild zu erhalten.

    Du selbst schreibst, dass Du noch nie bei den WW warst, dass du mit IHnen Kontakt aufgenommen hast, habe ich auch noch nirgends gelesen. Also müssen die „Informationen“, von denen du ja jede Menge veröffentlichst, irgendwoher kommen. Entweder schreibst du auf, was du von irgendwem gehört hast, oder du bildest dir aus den verschiedenen Dritte-Hand-Informationen eine Meinung – beides ist gleichermaßen unfundiert und unseriös.

    Nur von der Werbung auf eine Sache zu schließen ist auch sehr gewagt. Ich denke wir sind uns einig, dass es „common knowledge“ ist, dass Werbung verknappt, vereinfacht und positiviert – ganz egal, ob es nun Diätfirmen, Autofirmen oder Kosmetikfirmen sind. Auch Waschmittel werden in der Werbung grundsätzlich so dargestellt, also ob Arisil oder Periel die einzigen wären, die bei 30 Grad Flecken aus dem Gewebe lösen können.

    Und wie du darauf kommst, dass die Sattmacher-Werbung“Gut und Böse“ suggerieren würde. Die (TV)-Werbung, die ich kenne, macht klar, dass es sich bei den Sattmachern um Lebensmittel handelt, mit denen man sich satt essen kann. Außerdem wird deutlich, dass man, um das Konzept dahinter zu erfahren, in die Gruppe kommen soll, weil es erst da detaillierte Infos gibt.

    Was Du aber tust, ist dass du ständig auf ein System einschlägst, dass du in seinen Details nicht kennst, nicht kennen kannst und insofern keinerlei seriöse Grundlage zu einer Bewertung hast. Werbung ist jedenfalls keine Grundlage für die Bewertung einer Sache, Dienstleistung o.ä. Da würden 95 Prozent unserer Alltagskonsumartikel durchfallen.

  7. Tobias sagte,

    am 21. Januar 2008 um 5:47 pm Uhr

    Wo bringst du Unbelegtes…. Hier zum Beispiel: „Daraus wird von Vielen impliziert, alles Andere wäre böse.“ Hörensagen ist keine belegbare Aussage.

    Da hast Du recht, ich hab keine repräsentative Umfrage zu dieser Aussage gemacht. Ich kenne ein solches Phänomen nur vom Hörensagen, bzw. aus meinem Umfeld. Allerdings ist der Wortlaut „von Vielen“ auch relativ. 8 von 10 Leuten aus dem näheren Umfeld wäre auch schon „viel“. Der Anspruch des Satzes ist zudem auch nicht eine unverrückbare Tatsache zu begründen, sondern eine These zur Diskussion zu stellen. Und Diskussionen sind wohl ein Hauptbestandteil von Blogs.

    Mit der Werbung magst Du auch recht haben, „vieles“ ist überzogen dargestellt. In einem aktuellen Artikel zum Thema Werbung im bullVestor Magazin kam jedoch zum Ausdruck, dass ein großer Teil der Leute Werbung als Entscheidungskriterium für den Einkauf nimmt. Die Frage ist, Wieviele hinterfragen denn Werbung wirklich kritisch?

    Im Übrigen kann man gerade im Diät-Bereich viele Informationen direkt im Netz vom Hersteller beziehen (Bezug auf Studien, Grafiken, …). Ebenso erhält man auf direkte Anfragen meistens nur weiterführende „Werbe“-infos, kein Hersteller pinkelt sich selbst ans Bein.

  8. Tom sagte,

    am 22. Januar 2008 um 4:39 am Uhr

    1) Dass Leute Werbung nicht hinterfragen, kann man einer Forma nicht zum Vorwurf machen.

    2) Klar kann man sich Informationen aus dem Netz holen – die von Dir immer wieder veröffentlichten WW-Artikel lassen aber den Schluss zu, dass du a) entweder Dir zu diesen Themen keine Infos aus dem Netz holst, diese b) unvollständig oder c) unzutreffend sind.

    3) Klar wird sich kein Hersteller ans Bein pinkeln – wenn DU aber hier schon quasi einräumst, dass das ebenso wie psoitive Werbung allgemeine Praxis ist, warum pinkelst Du dann immer nur diesem einen System ans Bein, dessen Grundprinzipien Dir ganz und gar nicht vertraut scheinen.

    Versteh mich nicht falsch – ich erwarte keine Lobhudelei, sondern lediglich ernsthafte Auseinandersetzung mit einem Thema. Wir sind uns in einigen Punkten durchaus nahe (WW-Produkte), aber durch das einseitige Bashing untergräbst Du Deine eigene Kompetenz.in der Sache.

    Da wäre es angebrachter – ich habe es oben schon mal erwähnt – auf die loszugehen, die ihren Klienten im dümmsten Falle gesundheitliche Schäden an-diäten.

  9. Helga sagte,

    am 23. Januar 2008 um 10:30 am Uhr

    Ich halte es da mit Susanne,
    jeder soll nach seiner Facon selig werden, da ja auch jeder es am eigenen Körper spürt, wenn er etwas falsches ißt.

    Aber wenn ich so einen richtigen Heißhunger auf eine Bratwurst -um bei dem Beispiel zu bleiben – habe, werde ich sie essen und genießen, was ich sehr wichtig finde dabei, und hinterher an den anderen Punkten sparen. Und brauche dann kein schlechtes Gewissen zu haben wegen des „Ausrutschers“

  10. PinkPüppi sagte,

    am 25. Januar 2008 um 8:24 pm Uhr

    Als stiller Mitleser möchte ich mich hier gerne einschalten.

    So habe ich für mich im WW System mein System gefunden. Dies entlässt mich allerdings nicht aus der Pflicht zu wissen was ich tue. WW dient mir nur dazu mir selbst eine leichtere Grenze als Kalorien o.ä. zu setzen.

    Leider ist das oftmals das was von der Werbung oder auch von dem genannten Artikel sugerriert wird. Und das empfinde ich persönlich als schädlich.
    So suggeriert der SWR dem Leser das alles ganz Easy ist…und man sich eigentlich nicht ändern muss und immer schlemmen kann wie es einem beliebt. Das dies ansich nicht Fakt ist…und WW wie jede andere Ernährungsumstellung oder auch Diät niemals Erfolg zeigen wird wenn man sich nicht mit der Materie Ernährung selbst beschäftigt.

    Ich kenne zig Menschen die halten es mit dem Projekt WW so…und mit jeder anderen Diät auch…sie denken sie Wissen…und lassen sich von kurzen Konzepten hinreißen. Aber es ist Ihnen zu müßig sich wirklich mit dem Konzept selbst und mit sich selbst zu beschäftigen.

    Leider geht dies auch im Falle von WW (wie es in der Gruppe selbst ist kann ich nicht beurteilen) vorallem im Online- oder PC-Programm unter.

  11. Celia sagte,

    am 20. Februar 2008 um 1:37 pm Uhr

    Hi ihr alle,

    als WeichtWatcherTeilnehmer möchte ich hier auch mal Stellung nehmen:

    Ja WW ist ein Konzept: zur Ernährungsumstellung. Mit WW lernt man sein eigenes Verhalten zu ändern! Hier bekommt man nicht nur irgendwelche Rezepte vorgesetzt, sondern auch Lebesmittelkunde etc.
    MIttels der Points kann ich leichter meinen Tagesbedarf kontrollieren, als mit Kalorienzählen: weil kleinere Zahlen sich eben besser rechnen lassen.

    Ja, ich kann Pizza, Kuchen mit Sahne etc essen und muss auch nicht hungern, wenn ich nur noch wenige oder keine Points mehr habe: Gemüse, Ost…… das meiste umsonst!
    Auch lernt man Abende und spezielle Events zu geniesen, zu planen oder in Nachhinnein zu ‚entkräften‘.
    Das hat nichts mit Diäten (im heutigen Sinne!) zu tun, sondern mit dem erlernen von gesunden Essverhalten!

    Letztendlich geht auch alles ganz einfach und ich kann schlemmen bis der Arzt kommt. Denn: mit WW lernt man nach und nach aus seinen alten GEwohnheiten hinaus in neue Gewohnheiten hineinzuleben: d.h.: Auch ‚Schlemmen‘ wird nach und nach aus einem anderen Gesichtspunkt heraus betrachtet. Schlemmen wird Genuss.

    Das alles lernt man am besten in den Treffen. Hier gibt es außer dem (typisch amerikanischen positiv Verstärken) gruppendynamischen Erfahrungsaustauschen auch immer ein Teil mit Ernährungswissenschaftlichen Inhalen (zugeschnitten auch auf nicht-Akademiker!)

    Ich kenne keine andere Ernährungsumstellung. die mir soviel Freiheit lässt und Eigenverantwortung (wenn ich sie will) wie WW. Ernähungsberater beginnen bspw. ihre Beratung mit Verboten: Toll: wenn Verbote helfen würden, gäbe es nur schlanke Menschen!
    Bei WW gibt es kein Verbot. Im Prinzip gibts nur die Regel: halte dich an deine Points. 24 Punkte? Eine Tafel Schoko….. und dann nur noch Obst und Gemüse? Ok….. Man wird ganz automatisch sein verhalten ändern und Dinge die ‚kostbar‘ sind ganz bewusst und damit genußvoll einplanen!.

    WW wird von manchen Krankankassen übernommen und von vielen Ärzten empfohlen.

    WW verdient Geld mit uns? – Wow: ‚Brigitte‘ auch!

    So, vielleicht versteht jetzt der ein oder andere mehr.


  12. am 01. Juni 2008 um 11:15 pm Uhr

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  13. am 22. Juni 2008 um 12:32 am Uhr

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  14. am 22. Juni 2008 um 12:33 am Uhr

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