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Die gefährliche Schlacke im Körper

Abgelegt unter Abnehmen & Diät by Tobias am 10. November 2010

Auch Lava ist eine SchlackeDer Hauptgrund, der uns alle am Abnehmen hindert, ist die gefährliche Schlacke, die sich in unserem Körper befindet. Die Schlacke ist ein Stoffgemisch, welches sich aus basischen und sauren Oxiden bildet. Vor allem wenn wir zuviel Sport machen und der Körper überhitzt, bildet sich die Schlacke und bremst unseren Stoffwechsel aus. Die Schlacke entsteht vor allem aus ungesunder Nahrung, also Fetten und Salzen, diese, in Kombination mit viel Sport, führt zur Verschlackung im Körper. Aber was kann man denn dagegen tun? Wie lebt man wirklich gesund und wie kann man gegen die böse Schlacke ankämpfen?

Wer bis hierhin gelesen hat, der dürfte sich vielleicht die Frage gestellt haben, hat der Autor was an der Klatsche? Oder aber: Hey, endlich einer, der versteht woher die gefährliche Schlacke in unserem Körper stammt. Ich kann aber beiden eine Antwort geben: Die Einleitung war ironisch gemeint!

Schlacke ist ein kristalliner Schmelzrückstand, der überwiegend in Hochöfen bei der Metallgewinnung aus Erzen anfällt. Aber auch bei sonstigen Verbrennungen bezeichnet man die Rückstände teilweise als Schlacke. Der Satz mit den basischen und sauren Oxiden stimmt übrigens, allerings nur im Bezug auf den Hochofen! Leider gibt es aber immer wieder tolle Heilpraktiker und Kräuter-Gurus, die behaupten es gäbe auch eine giftige Schlacke im Körper, die man nur mit einer Fasten- oder Entschlackungskur beseitigen könnte. Die Entschlackung sei am besten mit einer Darmreinigung zu erzielen. Man überlege sich diesen Quatsch mal: Man reinigt also den Darm und spült mit viel Tee, wenig Essen und Einläufen alles raus, was keine Miete zahlt. Die Darmflora mit den ganzen nützlichen Bakterien und Mikroorganismen ist dahin. Die Verdauung ist somit über einen längeren Zeitraum nachhaltig gestört. Das soll nun gesund sein und uns beim Abnehmen helfen?

Viele Menschen schwören allerdings auf solche Fastenkuren und betreiben regelmäßiges Heilfasten. Danach berichten sie dann davon, dass sie sich wie neu geboren fühlen und glücklicher sind. Dieser Effekt lässt sich allerdings erklären, wie in einem Beitrag der Zeit nachzulesen ist:

Ernährungswissenschaftler warnen immer wieder vor den Gefahren der absoluten Nulldiät. Deren Beliebtheit lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass der aufgrund des Nahrungsentzugs in Panik geratene Körper verstärkt Endorphine ausschüttet, die durchaus berauschend wirken können.

Durch das Fasten läuft der Stoffwechsel nicht mehr rund und der Körper neigt zum Übersäuern. Die Ausdünstungen aus dem Körper fangen an anders zu riechen, sagen wir besser: sie stinken! Scheinbar halten dann viele Fastengläubige diese Ausdünstungen für das Ergebnis des Reinigungsprozesses. Die „Schlacke“ löst sich also in Luft auf. Wer das glaubt, der hält auch Schüssler Salze für eine wirksame Waffe gegen Übergewicht.

Bildquelle: usgs.gov

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Ein Kommentar zu 'Die gefährliche Schlacke im Körper'

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  1. am 14. Januar 2011 um 2:03 pm Uhr

    […] Ansatz – und erster Kritikpunkt von Gegnern des Heilfastens – ist die Entschlackung des Körpers durch Verzicht auf feste Nahrung. Erlaubt sind nur Wasser, Tees, Säfte und Gemüsebrühe. Die […]