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Macht Alkohol dick?

Abgelegt unter Abnehmen & Diät by Tobias am 14. Juli 2011

VodkaImmer wieder wird die Frage gestellt, ob Alkohol dick macht? Die Antwort ist meistens schwammig und wird oft mit einem Ja beantwortet. Grundsätzlich müsste man aber sagen, dass Alkohol allein wohl nicht dick macht. Es kommt immer auf die Kombination von Lebensmitteln zusammen mit Alkohol an, oder auf die Stoffe, die zusammen mit dem Alkohol konsumiert werden. Der weitläufigen Meinung, Alkohol habe viele „Kalorien“, also macht er auch dick, muss man hier leicht widersprechen. Die Energie, die im Alkohol steckt, wird im Körper anders verwertet als bei anderen Nährstoffen.

Forscher der Harvard School of Public Health in Boston haben in einer Studie herausgefunden, dass ein moderater Alkoholkonsum nicht dick macht. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass man jetzt sofort zur Flasche greifen soll. Alkohol schädigt den Körper in anderer Weise, sei es psychischer Natur, in Form einer Abhängigkeit, oder physischer Natur, in Form von Schädigungen der Leber und anderen Organen.

Allerdings kann man sich Fragen, ob z.B. der klassische Bierbauch ein Produkt des Alkohols ist oder eher der darin enthaltenen Kohlenhydrate? Ein alkoholfreies Bier muss deswegen nicht weniger dick machen als ein Bier mit Alkohol. Zudem sind alkoholkranke Menschen, die von hochprozentigen Spirituosen abhängig sind, meist nicht übergewichtig. Alkohol ist ein Gift, was vom Körper zuerst abgebaut wird, und man kann vermuten, dass hierbei die Kalorien aus dem Alkohol nicht 1:1 zum Energiehaushalt beitragen.

Alkohol regt aber den Appetit an und er bremst den Stoffwechsel aus, was dazu führt, dass zum Alkohol eingenommenes Essen, was Kohlenhyrate und Fett enthält, schneller auf die Hüften wandert. Alkohol ist somit kein Schlankmacher, aber die Kalorienverwertung und die Effekte aufgrund der hohen Energiedichte, die dem Alkohol nachgesagt werden, führen nicht zwingend zu einem drastischen Übergewicht. Denn Kalorien, egal ob sie aus Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß oder Alkohol stammen, wirken im Körper jeweils unterschiedlich. Was natürlich Konzepte, die stur auf Kalorienzählen ausgerichtet sind, zunichte macht.

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