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Wahl zur Essenslüge des Jahres

Abgelegt unter Functional Food by Tobias am 16. Mai 2011

Wahl zur Essenslüge des JahresFoodwatch sucht mal wieder die größte Werbelüge des Jahres zum Thema Ernährung. Unter dem Motto der Goldene Windbeutel wird der Preis alljährlich an ein Unternehmen verliehen, das augenscheinlich mit gesunden Produkten wirbt, aber letztendlich die Verbraucher an der Nase herumführt. Denn was in der Werbung als gesund verkauft wird, muss es noch lange nicht sein. Leider glauben sehr viele Verbraucher den Essenslügen der Hersteller, nur weil diese im TV zur besten Sendezeit ausgestrahlt werden. Wer Geld für Werbung hat, der muss bekanntlich auch gute Produkte herstellen.

Mitmachen und abstimmen kann man auf abgespeist.de, dort werden auch die Kandidaten und ihre Werbelügen näher vorgestellt. Zur Wahl stehen folgende fünf Kandidaten:

  • Nimm2 von Storck: Der künstliche Cocktail an Vitaminen ersetzt noch lange kein gesundes Obst.
  • Feine Gürkchen von Kühne: Beworben als Traditionsprodukt sind die Gurken auch nicht mehr als normale Industrieware mit Zusatzstoffen.
  • Ferdi Fuchs von Stockmeyer: Die Mini-Würstchen als Kinderprodukt haben genauso viel Salz wie andere Würstchen auch.
  • Activia von Danone: Nur weil man eine selbst erfundene Joghurtkultur ActiRegularis nennt, muss diese die Verdauung nicht mehr anregen, als herkömmliche Joghurtkulturen. Jeder Joghurt hat eine Kultur.
  • Milch-Schnitte von Ferrero: Die „gesunde“ Zwischenmahlzeit mit viel „Milch“, Fett und einfachem Zucker.

Mein Favorit ist Activia und der ganze sonstige, „gesunde“ Mist von Danone. Aber auch die Milch-Schnitte nervt langsam mit ihren sportlichen Werbungen. Nur weil man Sportler für die Kampagnen nimmt, ist das Produkt noch lange nicht gesund. Leider nicht zur Wahl stehen die Fruchtzwerge, mit der Süße aus Früchten, welche ebenfalls alles andere als gesund sind.

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