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Behandlung von Knochenbrüchen mit Ultraschall

Abgelegt unter Gesundheit by Tobias am 08. Januar 2013

Vor allem beim Sport hat man sich schnell einen Knochenbruch zugezogen, der klassisch mit einem Gips oder einer Schiene behandelt werden muss. Es gibt viele Arten von Brüchen: Querfrakturen, Schrägfrakturen, Spiralfrakturen oder Ermüdungsfrakturen. Schon diese kleine Aufzählung zeigt, dass ein Bruch nicht immer gleich behandelt werden kann. Neben den klassischen Diagnose-, Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten gibt es nun auch alternative Methoden, um die Heilung von Brüchen zu beschleunigen.

Diagnose

Zunächst muss ein Knochenbruch natürlich als solcher diagnostiziert werden. Es gibt ein paar Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass ein Bruch vorliegt. Dies sind Anzeichen, die auf eine Entzündung hindeuten, eine eingeschränkte Beweglichkeit, sichtbare oder ertastbare Lücken im Knochen oder an der Bruchstelle. Sollte aufgrund solcher Anzeichen ein Verdacht auf einen Bruch bestehen, sollten Röntgenaufnahmen der betreffenden Stelle gemacht werden. Sollte der Bruch dort nicht sichtbar sein, der Verdacht aber weiterhin bestehen bleiben, müssen Spezial-Röntgenaufnahmen angefertigt oder andere Verfahren wie Tomographien eingesetzt werden.

Behandlung

Sobald man den Knochenbruch diagnostiziert hat, sollte er behandelt werden. Zunächst müssen die Knochen wieder richtig ausgerichtet werden. Sollten sie verschoben sein, müssen sie von einem Arzt erst in die richtige Position gebracht werden – dies kann bei einem einfachen Bruch leicht sein, oft gestaltet es sich jedoch aufwendig, und eine Narkose und Röntgenkontrolle ist erforderlich, häufig sogar ein operativer Eingriff. Anschließend müssen die Knochen daran gehindert werden, sich erneut zu verschieben – hier recht es meistens aus, den Knochen zu fixieren. Bei einem Zeh gelingt dies etwa durch einen Pflasterstreifen, bei größeren Gliedern ist ein ein Gips vonnöten. Gelegentlich muss auch die Fixierung mittels Schienen operativ vorgenommen werden.

Alternativen

Die Behandlung eines Knochenbruchs gestaltet sich auch heute noch relativ kompliziert. Im Bereich der Knochenbruch Heilung gibt es mittlerweile aber auch viele Neuerungen und Alternativen, so kann die Heilung eines Bruchs mittels Ultraschall beschleunigt werden. Über diese Methode sollen Zelltrümmer und Keime in einer ersten Phase entfernt werden. In einer zweiten Phase wird die Produktion von Knochenzellen und Knorpelzellen angeregt.

Heilung

Ist der Bruch versorgt und behandelt, sollte man die nicht betroffenen Körperteile so normal wie möglich nutzen, da sich sonst die Muskeln stark zurückbilden könnten. Oftmals muss man im Nachgang trainieren, um die ursprüngliche Beweglichkt wiederherzustellen.

Bildquelle: Harmid / Wikipedia

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Ein Kommentar zu 'Behandlung von Knochenbrüchen mit Ultraschall'

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  1. Christian sagte,

    am 09. Januar 2013 um 12:48 pm Uhr

    Ich habe mir mal beim Sport das Handgelenk verknackst oder geprellt (nicht gebrochen) und mein Orthopäde hat mir auch eine Ultraschallbehandlung verschrieben. Nach 8 Sitzungen in drei Wochen war von den Schmerzen nichts mehr zu spüren. Ich finde diese Behandlungsmethode um einige besser als immer einfach nur den betroffenen Teil einzugipsen.

    Beste Grüße,
    Christian