Kilogucker - Tipps und Tricks rund um Abnehmen, Ernährung und Fitness

Stress und Schlafmangel sind schuld am Übergewicht

Abgelegt unter Abnehmen & Diät,Tipps & Tricks by Tobias am 31. August 2007

SchlafenBei der „Choas Radio Show“ bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen. „Dicke sollen mehr schlafen und sich nicht stressen lassen“, so der Titel des Beitrags.

Schuld am Übergewicht sind in erster Linie Stress und Schlafmangel:

Die Professorin Dr. Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam sieht die Ursachen hierfür in der modernen Lebensweise. Zu viel Stress, zu wenig Schlaf. […]
Steht der Mensch unter Stress, wird vermehrt das Hormon Kortison ausgeschüttet, ein Hormon, das dem Körper unter anderem Nährstoffmangel signalisiert. „Stresshormone wie Kortison können zum Überessen führen“, sagt die Professorin. Denn bei den Urmenschen bedeutete das Notfallsignal „Stress“ vor allem Nahrungsmangel.

Neben dem Hormonproblem kann man auch noch weiter argumentieren: So sind gestresste Personen in ihrem Tagesablauf so ausgelastet, bzw. meinen es zu sein, dass Sport und Bewegung auf ein Minimum reduziert werden. Daher ist es aus meiner Sicht enorm wichtig einen geregelten Tagesablauf zu haben. Sollte dies nur schwer machbar sein, empfiehlt es sich trotzdem den kommenden Tag individuell einzuteilen und auch Platz für Sport zu schaffen, sei es nur für eine halbe Stunde. Nach einem stressigen Arbeitstag fehlt eben oft die Motivation sich für ein ausgleichendes Sportprogramm aufzuraffen, wer allerdings schon im Vorfeld solche Dinge einplant, dem fällt es wesentlich leichter nicht „Nein“ zu sagen.

Der Schalf ist auch ein wichtiger Faktor, daher will ich auch auf diesen Punkt noch näher eingehen: Im Schlaf läuft die Fettverbrennung aktiv ab, zu wenig Schlaf kann sich daher negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Ebenso stören zuckerhaltige bzw. kohlenhydratreiche Mahlzeiten vor dem Schlafengehen die Fettverbrennung. Wer also auf der Couch noch kräftig Schoko-Kekse nascht, der sollte nicht gleich die Augen zu machen, oder noch besser zu Gemüsesnacks mit würzigen Dipps greifen.

Bildquelle: photocase.de

Optiwell Control und der Quatsch dahinter

Abgelegt unter Abnehmen & Diät,Functional Food by Tobias am 30. August 2007

Ich hab sie schon oft gesehen, die Werbung zu Optiwell Control – von Campina natürlich! Wieder so ein völlig überteuertes „In-Produkt“ im Stile von Actimel. Ich habe mir daher die Mühe gemacht und mir die Webseite zum Produkt mal näher angesehen, versprechen kann man ja viel. 😉

Als erstes bin ich auf die Seite „So wirkts – Stimmen & Studien“ gegangen, dort wurde ich prompt mit einer genialen Grafik überrascht:

Optiwell Grafik

Hochwissenschaftlich präsentiert sich der Effekt von Optiwell Control: In einer minimalen Kurvendifferenz und in einem Diagramm ohne Wertachsen, so soll mir also der wirksame Effekt suggeriert werden?

Als nächstes präsentiert sich auf der Seite ein Auszug aus dem „Gutachten“:

“ … Optiwell Control … kann einen Beitrag leisten zu verminderter Nährstoff- und Energieaufnahme, zu früherer und/oder stärkerer Sättigung und zu einer Verringerung des Hungerempfindens.“
Quelle: Gutachten, September 2006

Leider wird keinerlei Verweis auf das „Gutachten“ gemacht, also wer es gemacht hat oder wo es veröffentlicht wurde. Dafür gibt es ein paar Links zu Studien, die sich mit dem Thema Palm- und Haferöl beschäftigt haben. Diese Öl-Kombination ist der Schlüssel des Optiwell Zaubertrunks.

Eine Wirksamkeit mag zwar bestehen, aber genauso wirken ein Vollkornbrot oder Haferflocken dem Hungergefühl entgegen. Was wohl an der Tatsache liegt, dass komplexe Kohlenhydrate länger im Verdauungstrakt unterwegs sind. Wobei Optiwell Control leider nicht das alleinige Recht auf langsame Verdauung hat.

Soweit sogut, natürlich darf auf der Webseite auch der Bereich „Erfolgsgeschichten“ nicht fehlen. „Hui, da tummeln sich ja hunderte von Einträgen“, hab ich zuerst gedacht. „Das Zeug wirkt wohl phänomenal?“ Also wollte ich mal so eine Erfolgsgeschichte lesen und klickte auf den entsprechenden Link. Was passierte? Es wird zu dem Satz, der schon da steht, eine tolle Überschrift eingeblendet: „Meine Optiwell Control Erfolgsgesichte“, und der abgekürzte Satz vervollständigt. Denn hinter der jeweiligen „Geschichte“ steckt eigentlich immer nur ein Teil einer Diskussion zwischen den Community-Usern. Für sowas nimmt man normalerweise ein Forum! Aber der Trick ist wohl, dem Leser viele Erfolgsgeschichten zu präsentieren, denn auf diese Weise kommen täglich neue Beiträge hinzu.

Als Wunderwaffe wird dann noch die „Geldzurückgarantie“ eingesetzt. Wer dieses Angebot liest, denkt zuerst: „Es muss ja wirken, sonst würden die ja Verlust machen.“ Aber sind wir mal ehrlich, wer bringt nach drei Wochen die Lebensmittel wieder in den Laden zurück? Oder steht an der Kasse und sagt: „Hey, bei mir hats nicht geholfen, ich will meine Kohle wieder!“ Im Normalfall wohl nichtmal 1% der Konsumenten, schon aus Faulheit heraus geht man nicht. Diese geringe Zahl wird vom Hersteller gerne in Kauf genommen, betrachtet man den Werbeeffekt der Aussage.

Ich hoffe nur, der Durchschnittskonsument wird endlich einmal verstehen, dass Abnehmen nichts mit Wunderwaffen zu tun hat. Das Hungergefühl kann jeder mit ein bisschen Übung und gesunden Lebensmitteln selbst regulieren. Da braucht es kein Optiwell oder sonstige Wellness-Drinks!

Rezepte im Griff mit der Rezeptebox

Abgelegt unter Tools by Tobias am 29. August 2007

SucheRezepte sind eine tolle Sache für alle, die nicht mal eben nach „Gefühl“ kochen wollen. Im Internet gibt es unzählige Rezeptsammlungen für jeden Geschmack. Doch was tun, wenn man sein Lieblingsrezept gefunden hat? Einfach auf ein normales Blatt ausdrucken?
Und wo kommen die Rezeptschnipsel aus den vielen Kochzeitschriften hin? Für alle, die gerne Ihre Rezepte sortiert und schnell zur Hand haben möchten, bietet sich die Rezeptebox an. Mit Hilfe von Vorlagen und einem Online-Assistenten kann man recht einfach seine Rezepte in ein einheitliches Format bringen, und diese dann bequem ausdrucken und in der Rezeptebox archivieren.
Und wo findet man neue Rezepte? Ganz einfach, mit der Rezept-Suche bei Google!

Dick durch Light-Lebensmittel?

Abgelegt unter Abnehmen & Diät,Tipps & Tricks by Tobias am 28. August 2007

Laut einem Beitrag der „body-academy“ sollen Light-Produkte dicker machen:

Ein kanadischer Wissenschaftler zeigte nun, dass meist sogenannte „Light“-Produkte wie sie immer mehr in den Regalen der Supermärkte zu finden sind, eher dick machen statt die Pfunde purzeln zu lassen.
Dieser Effekt, so nimmt man an, wird durch das fehlende bzw. stark reduzierte Fett hervorgerufen. Fette sättigen, in „Light“-Produkten sind sie stark reduziert und somit setzt das Sättigungsgefühl aus und es wird mehr gegessen […]

Aus meiner Sicht sind „Light“-Produkte in der Tat nicht wirklich so gesund, wie es einem die Industrie immer weis machen will. Allerdings ist die Ursache nicht unbedingt nur, dass Fett stärker sättigen würde. Die Kalorienzahl ist bei beiden Varianten meist gleich hoch, denn in fettarmen Produkten steckt oft viel mehr Zucker als bei der fettigen Variante. Zucker und Geschmacksverstärker heizen dann den Hunger durch starke Blutzuckerschwankungen zusätzlich an.

In welchem Pulsbereich trainiert man richtig?

Abgelegt unter Sport by Tobias am 27. August 2007

Trainingspuls berechnenNachdem immer wieder die Frage auftaucht, mit welcher Herzfrequenz trainiere ich im idealen Bereich, möchte ich auf zwei verschiedenen Methoden zur Ermittlung des Trainingspulses eingehen.

Zum einen kann man den Trainingspuls selbst berechnen, was aber in den meisten Fällen ungenau ist. Zum anderen kann man einen Sportarzt aufsuchen und eine Laktatmessung machen lassen, was wohl die Bessere der beiden Methoden darstellt.

Trainingspuls berechnen

Mit Hilfe der Lagerström-Formel kann man den Trainingspuls personenbezogen berechnen:

Trainingsherzfrequenz = B (Belastungsfaktor) x (220 – 3/4 Lebensalter – Ruheherzfrequenz) + Ruheherzfrequenz

Die Ruheherzfrequenz ermittelt man am Besten morgens nach vor dem Aufstehen liegend im Bett. Die Messung mit einer Pulsuhr vornehmen oder eben die Pulsschläge pro Minute zählen. Um Fehler zu vermeiden, die Messung an mehreren Tagen machen und den Durchschnittswert bilden.

Der Belastungsfaktor gibt die durschnittliche körperliche Belastung an, er variiert von 0.6 bis 0.8. Für untrainierte Personen empfiehlt sich von 0.6 auszugehen. Aber schon hier wird die ganze Berechnung recht ungenau, denn dieser Faktor kann immer nur geschätzt werden.

Einen Online-Rechner gibt es auf diaet-buch.de!

Laktatstufentest

Der Laktatstufentest erlaubt eine präzisere Ermittlung der Trainingsherzfrequenz. Er eignet sich für Einsteiger aber auch für leistungsorientierte Ausdauersportler.

Laktat ist ein Salz der Milchsäure und wird in den Muskelzellen bei der anaeroben Energiegewinnung gebildet. Die Bezeichnung anaerob bedeutet „ohne Sauerstoff“. Wenn der Körper zu stark beansprucht wird, kann er nicht mehr genügend Sauerstoff zur Energiegewinnung aufbringen und somit muss er eine Sauerstoffschuld eingehen um Energie gewinnen zu können. Das geht aber nicht endlos und das Abfallprodukt, eben das Laktat, übersäuert dann die Muskeln bis gar nichts mehr geht. Da die Laktatkonzentration im Blut somit von der erbrachten Leistung abhängig ist, dient sie als Referenzwert für die Leistungsermittlung und die Trainingsempfehlung.

Der Test besteht aus aufeinanderfolgenden Leistungsstufen. Jeweils nach Ablauf einer festgelegten Zeit wird die Leistung um eine Stufe erhöht. Bei untrainierten Personen wird der Test vor dem Erreichen der maximalen Anstrengung beendet. Am Ende jeder Leistungsstufe wird Blut abgenommen. Die Blutentnahme dient der Laktatanalyse. Während des Tests wird zusätzlich die Herzfrequenz aufgezeichnet und für die Auswertung verwendet. Der Test dauert meist zwischen 30-45 Minuten.

Es werden Leistung, Laktatwerte und Herzfrequenz aufgezeichnet und anhand der Werte wird dann die anaerobe Schwelle ermittelt. Damit wird es möglich, die Trainingsbereiche festzulegen und für eine optimale Trainingsgestaltung zu nutzen.

Zeig uns deine Welt: Die Auswertung

Abgelegt unter Projekte by Tobias am 27. August 2007

Zeig uns deine Welt: Mein Beitrag

Abgelegt unter Projekte by Tobias am 25. August 2007

Nun will ich die Gunst der Stunde nutzen und noch an dem Blogprojekt von Blogformoney mitmachen. Teilnahmeschluss ist zwar heute, aber ich hoffe einfach es reicht noch.

Meine Welt

Hier ist er nun, mein bescheidener Privatarbeitsplatz. Im schönen Dachgeschoss gelegen und mit viel Holz drumherum. Allerdings sitze ich hier meist nur abends.

Ansich ist der Schreibtisch recht übersichtlich, neben einem alten 17 Zoll Röhrenmonitor (allerdings mit prima Bild) läuft mein Rechner mit einem AMD64 Herzstück und natürlich Ubuntu Linux im Vista Look.

Zur linken Seite steht ein Bild meiner Freundin, mein Handy, ein paar CD’s, Stifte, Bayern-Ticktes, externe Platte und mein DSL-Router. Als Blog-Gegenstand noch eine Tomate (zwischen dem Handy und der Tastatur), passend zu meinem Blog-Thema: „Kilogucker“.

Auf der rechten Seite wartet mein PDA auf eine neue Reise, den nehme ich meistens mit, um unterwegs Ideen festzuhalten. Ebenso rechts: Mein Festnetztelefon und ein Haufen Münzen, die aus dem Geldbeutel aus Platzgründen auf den Schreibtisch verbannt wurden, denn der Münzberg sorgt immer für eine einseitige Sitzhaltung, da die eine Po-Backe immer höhergelegt wird. 😉

Ansonsten gibts nicht viel zu sehen.

An dieser Stelle möchte ich dann nochmal auf meinen Blogevent hinweisen: „Was essen Blogger zwischendurch?“ Die Aktion läuft noch bis Ende September.

Sogar beim Präsidenten wird geschummelt

Abgelegt unter Abnehmen & Diät,Medien & TV by Tobias am 23. August 2007

Eine Pariser Zeitschrift hat nun definitiv den Vogel abgeschossen. Auch die Urlaubsbilder des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy sind vor Retouchierungen nicht mehr sicher.
Während manche Medien die Originalbilder zeigten, auf denen eine kleine Speckrolle zu erkennen war, hat die Zeitschrift „Paris-Match“ kurzerhand optimierte Bilder veröffentlicht:

Nicolas Sarkozy wird retouchiert

Darf denn jetzt nicht einmal mehr ein Politiker leichte Fettansätze haben? Wo soll das noch hinführen? In zwei Jahren wählen wir dann Heidi Klum zur Bundeskanzlerin, weil die so schön dünn ist!

Quelle: 20min.ch

Ist Fussball gesünder als Joggen?

Abgelegt unter Sport by Tobias am 23. August 2007

Fussball vs. JoggenFussballspielen soll gesünder sein als regelmäßiges Joggen. Dies behauptet zumindest der Sportmediziner Peter Krustrup von der Universität Kopenhagen. Diese Erkenntniss hat er in einer dreimonatigen Untersuchung gewonnen. So hätten Hobby-Fussballer durch zwei bis drei Trainings pro Woche deutlich bessere Werte erzielt als Hobby-Jogger.
 
Der Mediziner hatte zusammen mit Experten des Sport-Instituts zwei Gruppen von jeweils 14 untrainierten Männern beim Fussballspielen und beim Joggen beobachtet. Am Ende hatten die Fussballer im Schnitt 3,5 Kilogramm Fett ab- und 2 Kilogramm Muskelmasse aufgebaut. Die Jogger dagegen hatten nur 2 Kilogramm Fett verloren und keine neue Muskelmasse bekommen. 

Der dänische Sportwissenschaftler erklärte sich die Unterschiede vor allem damit, dass die Fussballspieler „wechselweise gehen, laufen und sprinten“.

Oberflächlich betrachtet scheint es wirklich so, also ob Fussball „gesünder“ wäre als Joggen. Allerdings fehlen für mich viele wichtige Aspekte: Zum Einen kann man auch beim Joggen abwechselnde Geschwindgkeiten einbauen, mit Fahrtspielen oder Intervallläufen kann auch so ein besseres Trainingsergebnis erzielt werden. Zum Anderen ist man beim Fussball sehr Verletzungsgefährdet, denn Hämatome, Schürfwunden und Prellungen gehören wohl an die Tagesordung. Oft gibt es auch noch schlimmere Verletzungen wie Zerrungen, Kreuzbandrisse oder Knochenbrüche. Wirklich gesund ist das für mich nicht. Beim Joggen kann man höchstens durch einen falschen Laufstil, schlechtes Schuhwerk und schlechte Streckenwahl sein Verletzungsrisiko erhöhen. Für mich ist die Studie leider zu wenig aussagekräftig!

Quelle: n-tv.de

Viren können dick machen

Abgelegt unter Abnehmen & Diät by Tobias am 22. August 2007

In einer neuen Studie hat die US-Wissenschaftlerin Magdalena Pasarica an der Louisiana State University herausgefunden, dass Erkältungsviren Übergewicht begünstigen können. In ihren Versuchen konnten Sie nachweisen, dass das Virus mit dem Namen „AD-36“ Stammzellen aus menschlichem Fettgewebe in ungewöhnlich große Fettzellen verwandeln kann.
AD-36 gehört zu den Adenoviren und ruft normalerweise Entzündungen in den Atemwegen oder in den Augen hervor. Wie groß der Einfluss des Virus tatsächlich ist, müsse jedoch noch genauer untersucht werden – schließlich entwickelt nicht jede mit dem Virus infizierte Person auch Übergewicht.

Quelle: wissenschaft.de

Ältere Beiträge »